Zuckerentzug

 

Ich habe Angst!

Am  Montag beginnt das Detox Programm und als brave buggyFit Vorzeigetrainerin werde ich natürlich mit meinen Mami´s mit machen. Aber ich habe Angst.

Jetzt gerade, während ich das schreibe, sitze ich mit Kaffee und Schoko Muffin hier und kann es gar nicht glauben, dass es schon bald los geht. Meine Gedanken kreisen um das „Essen“, bei mir also um die Süßigkeiten. Kuchen, Schoko, ZUCKER. Was soll ich essen anstatt Kuchen? Was soll ich trinken anstatt Kaffee mit gaaaanz viel Milch? Oder darf ich das dann noch, Kaffee mit Milch mein ich.
In meinem Kopf macht sich schon jetzt eine Migräne bemerkbar, als ob mein Körper mir sagen will- „Nein! Ohne Zucker? Mach ich nicht mit!“
Zucker.
Zucker das ewige Überlebensmittel. Schnell mal Energie gebraucht, whamm ein Stückchen Schokolade.
Wieder mal nicht durchgeschlafen, Junior braucht eben noch seine drei Flaschen Milch in der Nacht, whammm Kaffee mit Milch dazu ein schön fett bestrichenes Honigbrot. Leider geht’s so weiter den ganzen Tag. Eine Zeit lang bin ich sogar dazu über gegangen nichts mehr außer Süßes zu essen- ganz schön krank! Finde ich auch! Von den abendlichen Fressattacken mal ganz abgesehen- frau will sich ja für den harten Tag belohnen- Schokolade! Nicht nur ein Stückchen, nein, eine ganze Tafel. Vorzugsweise mit Crunchy, Rosinen oder Nüssen drin. Dazu einen Tee mit Milch… der Abend ist perfekt.
Dabei bin ich nicht dick oder so, etwas unförmig vielleicht- nicht was ich nicht unter einem lässig weit geschnittenem T-Shirt etwas kaschieren könnte, und außerdem habe ich 2 Kinder in die Welt gesetzt- da darf ein bisschen Bauch wohl sein, oder!?
Aber die Wampe (Bauch auf österreichisch- von da bin ich übrigens ursprünglich her) muss trotzdem weg. Und die Schwindelanfälle vor allem auch- ich vermute die kommen von dem ganzen Zucker… Und müde bin ich sowieso die ganze Zeit, wer weiß; vielleicht gar nicht mal so vom nicht Durchschlafen sondern von dem ganzen Zucker?
Auf einen Versuch kommt es an, ich probiere es jetzt mal aus! Was kann schon schief gehen?
Streit mit dem Mann? Naja kommt auch mit Zucker mal vor…
  😉
Ungeduldig sein mit den Kindern… siehe oben… 😉
Vielleicht geht’s mir total schlecht und ich bin depressiv… naja was soll ich sagen- Periode und so 😉
Aber vielleicht geht’s auch gut, vielleicht fühle ich mich besser, erleichtert, ausgeschlafen, zufrieden. Damit wird der Zuckerentzug ja auch beworben, wieso sollt es bei mir nicht auch eintreten dieses rundum Wohlgefühl?
So der Muffin ist gesessen, jetzt ist mir wieder schwindelig- Angst hab ich aber immer noch vor dem Montag und was der so bringt…
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Zu hoher Zuckerkonsum – Ein großes Problem in und nach der Schwangerschaft

Was hat Zucker für einen Einfluss auf unseren Körper und wie schaut es damit nach der Schwangerschaft aus?

SchwangereZucker ist fast überall versteckt!

Zucker ist wirklich raffiniert und die Rede ist hier nicht nur von industriell hergestelltem Zucker.

Jeder kennt Naschkatzen in seiner Umgebung oder zählt sich vielleicht selbst dazu. Mal hier ein Schokoladenstück, mal da etwas Obst Zu hoher Zuckerkonsum – Ein großes Problem in und nach der Schwangerschaft weiterlesen

Zwei erstaunliche Getränke, welche Dich gesund halten und beim Abnehmen helfen

Hallo liebe buggyFit – Mama,

heute möchte ich Dir zeigen, welche Getränke Dich fit halten, Dir Energie geben und sogar beim Abnehmen helfen!

Vielleicht denkst Du gerade an Kaffee, weil dieser wach macht. Doch des Deutschen beliebtestes Getränk (zum Frühstück und im Büro) ist in Zwei erstaunliche Getränke, welche Dich gesund halten und beim Abnehmen helfen weiterlesen

Tipps für den kleinen Hunger zwischendurch

Zu einer ausgewogenen Ernährung zählen zwei bis drei Hauptmahlzeiten, dazu gehört auf jeden Fall ein gesundes Frühstück als perfekte Basis zum Start in den Tag und eine Hauptmahlzeit selbst gekocht mit viel Gemüse, um den Körper mit wichtigen Nährstoffen, Vitaminen und Mineralien zu versorgen.

Heißhunger muss nicht sein! Bei einer ausgewogenen Ernährung kommt so etwas nicht vor.
Heißhunger muss nicht sein! Bei einer ausgewogenen Ernährung kommt so etwas nicht vor.

Leider gibt der Alltag mit Kind nicht immer die Möglichkeit her, selbst und regelmäßig zu kochen. Dann kommt der Hunger zwischendurch, oftmals äußert er sich als Heißhunger und wird dann mit dem, was der Schrank gerade hergibt, gestillt – meistens mit Schokolade oder anderen Süßigkeiten, denn auf einmal muss es sehr schnell gehen.

Doch sind Süßigkeiten ungesund und machen dick. Sie enthalten viel Tipps für den kleinen Hunger zwischendurch weiterlesen

Mein buggyFit Tagebuch

Mein Name ist Derya und ich habe zwei Kinder (Elyas 2 Jahre und Eliana 3 Monate).
Durch die zwei Schwangerschaften habe ich leider 25 Kilo zugenommen und habe mich nun entschlossen diese Babypfunde loszuwerden.
Vor kurzem bin ich durch Facebook auf BuggyFit aufmerksam geworden und habe gesehen, dass BuggyFit die BikiniFit-Wochen starten und dachte WOW – DAS IST ES!
In diesem Beitrag werde ich euch in den nächsten 6 Wochen, wöchentlich über meine Erfahrungen und Ergebnisse berichten.
Was sind die BikiniFit-Wochen?
BuggyFit ist ein Outdoor-Sportprogramm, dass speziell auf die Bedürfnisse des weiblichen Körpers nach Schwangerschaft und Geburt zugeschnitten ist und in ganz Deutschland verfügbar ist.
Das Beste ist, du benötigst keinen Babysitter, denn dein Schatz ist mit dabei :-)
Hier findest du BuggyFit in deiner Nähe —> http://www.buggyfit.de/kontakt.html
Die BikiniFit-Wochen gehen 6 Wochen, jede Woche hat einen Themen-Schwerpunkt.
Man startet an einem verabredeten Treffpunkt.
Eine Kurseinheit hat 60 Minuten.
Am Ende der Stunde kann man dann noch in einer gemütlichen Runde mit den anderen Mamas sich austauschen und sich vom Training erholen.
Zusätzliche Ernährungstipps bekommt man auf der Facebookseite von BuggyFit. 
Eins konnte ich jetzt schon feststellen… man ist erstaunt darüber, wieviel Spaß das Training macht und wie schnell die 60 Minuten vorbei gehen.
Los geht´s :-)
http://familienmomente.blogspot.de/2016/06/bikinifit-wochen-mit-buggyfit.html

Rückentraining nach der Schwangerschaft

Werden Teilnehmerinnen in Sportkursen gefragt, welche Muskulatur intensiv trainiert werden soll, wird immer die Bauchmuskulatur genannt. Der Bauch stellt für viele Frauen nach der Schwangerschaft eine Problemzone dar. Diese soll nach Möglichkeit wegtrainiert werden. Weniger populär, aber mindestens genauso wichtig ist das Training der Rückenmuskulatur. Oft haben frischgebackene Mamas mit Rückenschmerzen zu kämpfen. Dabei ist ein Großteil der Rückenschmerzen auf keine ernsthafte Schädigung des Gewebes zurückzuführen, sondern schlichtweg auf zu schwache Muskulatur (Lühmann et al., 2006; Sockoll et al., 2008). Während der Schwangerschaft verändert sich der weibliche Körper stark, um die Herausforderungen, die auf die werdende Mutter zukommen, tragen zu können. Der Halteapparat einer Frau ist deshalb von Natur aus flexibler als der eines Mannes, was ihn anfälliger für Rückenbeschwerden macht. In der Schwangerschaft lockern sich die Bänder des Beckengürtels, um den Geburtskanal zu erweitern, während die Bauchmuskulatur der Gebärmutter weicht. Die Rückenmuskulatur wird während der Schwangerschaft somit stark belastet. Auch danach im Alltag mit dem Baby ist sie von großer Bedeutung. Das Gewicht eines Neugeborenen ist zwar anfangs noch gering, trotzdem muss der Rücken für das viele Heben und Tragen des Babys stark und stabil sein. Hierfür ist ein Training aller Rückenmuskeln wichtig, denn die tiefen Rückenmuskeln bewirken die Sicherung der einzelnen Wirbelkörper an ihrem Platz. Zusammen mit den darüber gespannten langen oberflächlichen Muskelzügen stärken die Rückenmuskeln die Stabilität der Wirbelsäule und stellen die Verbindung über den Brustkorb zwischen dem Becken und dem Kopf her.

Im Folgenden sind zwei Rückenübungen abgebildet und erklärt, die den Rücken stärken und ganz einfach Zuhause durchgeführt werden können.

Rückenextension

 

Ausgangsposition:

  • Hüftbreiter Stand
  • Po nach hinten unten senken
  • Rumpf weit nach vorne beugen (fast in die Horizontale)
  • Arme sind seitlich neben dem Becken, Daumen nach außen gedreht

Ausführung:

  • Rumpf rund machen (Daumen drehen nach innen, Schulterblätter ziehen auseinander, Kinn Richtung Brust ziehen)
  • Rumpf wieder komplett aufrichten (Schulterblätter zusammenziehen)

Beachten:

  • Ausatmung: Bauch- und Beckenbodenspannung (plus Ball zusammendrücken) beim „Rund machen“!! Einatmung: Aufrichtung!!
  • Rumpf weit vorne halten!!
  • Bauchnabel leicht einziehen
  • Hauptmuskeln während der Übung: Rückenstrecker & Oberschenkel

3 x 45 sec.

Schulterbrücke

Ausgangsposition:

  • Rückenlage auf der Matte
  • Füße sind hüftbreit auseinander aufgestellt

Ausführung:

  • Po anspannen
  • Beckenboden anspannen (Sitzbeinhöcker zusammenziehen!)
  • Po beim Ausatmen anheben, Becken nach oben bringen bis Oberkörper und Beine eine Linie bilden, dort Einatmen und beim Ausatmen Po wieder senken, unten Einatmen und beim Ausatmen wieder heben

Beachten:

  • Ausatmung: Bauch- und Beckenbodenspannung!! Einatmung: kurz Spannung lösen!
  • Langsam und ohne Schwung
  • Hauptmuskeln während der Übung: Rückenstrecker, hinterer + innerer Oberschenkel, Po & Beckenboden

3 x 45 Sek

Geschrieben von Bettina Sülzenfuß, Sportwissenschaftlerin, Gebietsleitung Karst-Düsseldorf

Warum Beckenbodentraining in der Rückbildung so wichtig ist

 

Das Baby ist da, verlangt 24 Stunden volle Aufmerksamkeit mit wickeln, stillen, stillen und noch mal stillen. Und jetzt soll Frau auch noch Rückbildungsgymnastik machen? Ja bitte unbedingt!

Und trotzdem bekomme ich sehr oft zu hören „Rückbildung? Brauch ich nicht, ich kann gut den Urin halten“ oder „keine Zeit dafür.“ Schade, denn die Rückbildungsgymnastik hat nicht nur einen kosmetischen Effekt, sie ist auch sehr wichtig für die Gesundheit.

Während der Schwangerschaft wird der Beckenboden durch das zusätzliche Gewicht vom wachsenden Baby, Plazenta und Fruchtwasser stark beansprucht. Einige Mamas haben daher auch schon während der Schwangerschaft Probleme mit Inkontinenz. Vor allem gegen Ende einer Schwangerschaft betrifft dies über 50% der Frauen.

Bei einer Spontangeburt wird die Beckenbodenmuskulatur so weit auseinander gedehnt, dass das Baby geboren werden kann. Ein Muskel, der über längere Zeit belastet und extrem gedehnt wird, braucht lange um wieder zurück in seine Ursprungsform zu kommen. Und dazu braucht er vor allem eines: Training. Hier setzt als erstes die Wochenbettgymnastik und später dann die Rückbildungsgymnastik an. Trainiert man diese Muskeln nicht ausreichend, können spätere Probleme wie Inkontinenz und Gebärmuttersenkung die Folge sein.

Rückbildung Beckenboden buggyFit

Der Beckenboden

Viele wissen nicht, auch Männer haben einen Beckenboden! Als Beckenboden wird das Muskelgeflecht bezeichnet, welches das knöcherne Becken zusammenhält und die Organe wie z.B. Harnblase, Darm und Gebärmutter an ihrer Position hält, für unsere aufrechte Haltung sorgt und zu einer lustvollen Sexualität beiträgt.

Die äußere Schicht

Sie umschließt die Schließmuskeln der Harnröhre und des Afters wie eine Acht. Bei Frauen umfasst sie zudem die Scheide, bei Männern den Penisansatz.

Die mittlere Schicht

Sie spannt sich quer wie ein Fächer zwischen den Sitzknochen auf und liegt unterhalb der Blase im vorderen Bereich des Beckens.

Die innere Schicht

Sie spannt sich wie ein Fächer zwischen dem vorne liegenden Schambein und dem hinten liegenden Steißbein und ist die stabilste und breiteste Schicht.

Wochenbettgymnastik

Bereits einen Tag nach der Geburt, kann man mit der Wochenbettgymnastik starten. Gerade nach einem Kaiserschnitt ist es sehr wichtig zu lernen, wie man richtig aufsteht und sich bewegt.

Bitte macht die Wochenbettgymnastik wenn möglich unter Anleitung eurer Hebamme oder eines erfahrenen Sport- oder Physiotherapeuten.

Atemübung

Lege dich auf den Rücken, stelle die Beine an und lege deine Hände sanft auf den Bauch. Nun atme ein und lasse den Bauch etwas in Richtung deiner Hände gehen. Bei der Ausatmung lasse ihn wieder sinken. Diese Übung aktiviert den Beckenboden und die Bauchmuskulatur und kann ab den 1. Tag nach der Geburt durchgeführt werden so lange du keine Schmerzen dabei spürst.

Unterbauchaktivierung

Lege dich wieder auf den Rücken und stelle die Beine an. Lege die Hände auf den Bauch. Bei der nächsten Ausatmung ziehst du das Schambein Richtung Nabel, so dass der Abstand kleiner wird. Drücke die untere Wirbelsäule fest auf den Boden, sodass die Muskeln des Unterbauches sich anspannen. Es ist gut möglich, dass du ein Ziehen an der Gebärmutter spürst. Diese Übung ist ab dem 3. Tag nach der Geburt möglich, so lange du keine Schmerzen hast (ein periodenartiges Ziehen ist hierbei normal).

Zudem empfehle ich zur besseren Rückbildung der Gebärmutter, sich 2x30min auf den Bauch zu legen (dabei ein Stillkissen unter die Brust legen).

Aber bitte vergiss nicht: Genauso wichtig wie das Training im Wochenbett (6-8 Wochen) sind Schonung und Erholung! Gerade die ersten Tage solltest du deinen Beckenboden entlasten und so viel wie möglich liegen.

Rückbildung buggyFit2

Wann kann man mit Rückbildungsgymnastik starten?

Nach erfolgreicher Abschlussuntersuchung beim Frauenarzt kannst du auch mit einem Kurs starten, das ist ca. 6-8 Wochen nach der Geburt.

Noch nicht überzeugt? 4 gute Gründe für die Rückbildung und Beckenbodengymnastik

  1. Beugt Inkontinenz vor
  2. Schmerzen im Rücken oder in den Schultern, die oft durch stillen und heben des Babys entstehen werden gelindert und die Muskulatur gekräftigt
  3. Beckenbodentraining sorgt für eine lustvolle Sexualität
  4. Die überdehnte Körpermitte wird gestrafft, die Haltung optimiert und auch die Extremitäten gekräftigt

Tipps für Zwischendurch

Wichtig ist, stetig am Beckenboden zu arbeiten und das Beckenbodentraining in den Alltag zu integrieren. Gut klappt das z.B. an jeder roten Ampel, beim Zähneputzen oder wenn ihr spazieren geht. Auch im Auto oder beim Treppensteigen einfach mal an den Beckenboden denken und ihn kurz anspannen hilft! Das heißt aber auch, dass ihr euch nach der Rückbildung weiter um euch und euren Beckenboden kümmern müsst. Am besten ein Leben lang :-)Rückbildung buggyFit

Geschrieben von Cornelia Sykora, Hebamme, Gebietsleitung Freiburg-Lörrach

5 Tipps gegen Muskelkater

Wer kennt ihn nicht, den Muskelkater? Besonders die Mamas, die neu bei buggyFit sind und gerade ins Training einsteigen, spüren ihn einen, spätestens zwei Tage nach dem Training. Und auch die Mamas, die schon längere Zeit bei buggyFit trainieren, werden immer wieder von mehr oder weniger starkem Muskelkater heimgesucht.

Bei jeder Bewegung, die sie im Alltag durchführen, machen sich die Muskeln bemerkbar. Ob beim Treppensteigen, beim Tragen oder Hochheben des Kindes, beim Hinsetzen oder Aufstehen, immer wieder erinnert ihr Körper sie an das vergangenen Training.

 

buggyFit Muskalkater

Warum ist das so?

Muskelkater entsteht durch ungewöhnliche Bewegungen in unterschiedlich starken Belastungen auf die Muskulatur. Besonders beim intensiven buggyFit – Training trainieren die Mamas ihre Muskeln in Bewegungsmustern, sie die im Alltag so nie durchführen und die die Muskeln nicht gewohnt sind.

Hinzu kommt, dass der Körper in der Schwangerschaft zwar viel leisten musste, aber nicht in Hinblick auf die Muskulatur, die eher benachteiligt wird. Ganz besonders zum Ende der Schwangerschaft hin ist die werdende Mutter in ihrer Bewegung eingeschränkt, so dass viel Bewegung einfach nicht mehr möglich ist.

Direkt nach der Schwangerschaft bewegen sich die Mamas auch noch nicht sehr viel, da die Wunden der Entbindung erst einmal heilen müssen und jede Bewegung mehr oder weniger schmerzhaft ist.

“Wer rastet, der rostet”, ist ein altes Sprichwort – und ganz einfach ausgedrückt rostet die Muskulatur und auch das darum liegende Bindegewebe, die Faszien, im Laufe der Schwangerschaft ein. Das klingt aber erst einmal schlimmer, als es tatsächlich ist.

Muskeln bestehen aus ganz vielen kleinen Muskelfasern, den sog. Muskelfibrillen. Beim Sport werden die Muskeln bewegt, Verklebungen im Gewebe gelöst, was auch gut so ist. Ist der Trainingsreiz sehr intensiv, können die Fibrillen reißen und manchmal entzünden sie sich auch. Dann schmerzen sie ein wenig und werden als Muskelkater wahrgenommen.

Doch ein Muskelkater ist nicht schlimm, die Verletzungen heilen immer komplett wieder ab und das Schöne an der Sache: Der Körper möchte vermeiden, dass so etwas noch einmal vorkommt und aktiviert neue Muskelfasern – der Muskel wächst und wird kräftiger!

Es gibt wirksame Methoden, die dabei helfen können, den Muskelkater schneller hinter sich zu lassen.

Im Folgenden möchte ich dir 5 Möglichkeiten gegen Muskelkater vorstellen:

Viel Wasser trinken

Wasser Muskelkater

Der Muskel besteht zu ca. 80% aus Wasser und zu ca. 20% aus Protein. Um die Heilung des Muskels zu unterstützen hilft es, viel Wasser zu trinken. Mindestens 2,5 Liter am Tag, besser sind 3 Liter oder noch mehr Wasser pro Tag zu trinken.

Stilles Wasser ist perfekt, wer etwas Geschmack braucht, darf gerne sein Wasser mit etwas Apfeldirektsaft vermischen und als Schorle trinken. Momentan ist Kokoswasser in aller Munde, auch das ist ein super Sportgetränk: Kokoswasser ist isotonisch und kalorienarm.

Wichtig ist, dem Körper durch die Zufuhr von Flüssigkeit viele Mineralstoffe zuzuführen, denn auch diese werden zur Regeneration benötigt.

Leichte Bewegung

Klingt im ersten Moment verrückt, hilft aber richtig gut: Die Betonung liegt auf “leichter” Bewegung. Im Profisport stehen Regenerationsläufe schon längst auf der Tagesordnung. Damit ist ein leichter und lockerer Dauerlauf gemeint, weit unter der Belastungsgrenze. Da für die buggyFit-Mamas Laufen in Form von Joggen nicht in Frage kommt, ist zügiges Walken ein gutes Mittel gegen Muskelkater, gerne natürlich mit dem Kind im Kinderwagen dabei.

Durch die leichte Bewegung wird die Durchblutung angeregt. Eine gesteigerte Durchblutung unterstützt die Heilungsprozesse im Muskel.

19 - Training mit Buggys im Schönbuschpark in Aschaffenburg

Wärme

Viele Sportler schwören darauf, wissenschaftlich bewiesen ist es nicht: Wärme hilft gegen Muskelkater. Wer die Möglichkeit hat, nach dem Training in die Sauna zu gehen, sollte diese Möglichkeit auch wahrnehmen. Saunieren hat noch weitere positive Auswirkungen auf die Gesundheit: Es hilft beim Entgiften und stärkt das Immunsystem. Auch die Babys können gerne mit in die Sauna genommen werden. 60 bis 70 Grad sind absolut kein Problem für die Kleinen und auch sie profitieren gesundheitlich vom Saunieren.

In Finnland ist es völlig normal, die Babys auch schon in die über 100 Grad heißen Saunen mitzunehmen.

Wärme Muskelkater

Baden

Ein heißes Bad kann richtig Wunder wirken gegen Muskelkater. Es wirkt entspannend, nicht nur auf die Mama, sondern auch auf ihre Muskeln. Also nichts wie ab in die Wanne, wenn das Kind schläft. Durch die Wärme werden Haut und Muskeln besser durchblutet, der Heilungsprozess beschleunigt.

Ein gut riechendes Schaumbad oder etwas ätherisches Öl im Badewasser steigern den Erholungsprozess noch etwas. Gut geeignet sind zum Beispiel Rosmarin-, Fichtennadel- oder Lavendeldüfte. Vorsicht bei Bluthochdruck: Hier bitte kein Rosmarinöl verwenden.

Ein Peeling kann ebenfalls dazu beitragen, den Muskelkater in Griff zu bekommen: Die schmerzende Stelle wird mit dem Peeling so stark und so lange massiert, wie es angenehm ist. Der Massageeffekt in Kombination mit dem Peeling steigert wiederum die Durchblutung.

Statt eines Peelings mit Chemiekeule kann auch Natron verwendet werden. Natron ist rein natürlich und sorgt dazu für eine geschmeidige und weiche Haut.

Eincremen und massieren

Es gibt viele Cremes, die auf natürlicher Basis bestehen. Wenn man diese Cremes auf die betroffenen Stellen einmassiert, wird zum einen die Durchblutung gesteigert, was wiederum den Heilungsprozess beschleunigt. Cremes oder Öl mit Lavendel zum Beispiel wirken gleichzeitig entspannend auf die Muskulatur und auch auf die Mama.

Ebenso geeignet sind Cremes oder Öls mit Arnika, Beinwell und / oder Johanniskraut. Wichtig ist beim Kauf, auf die Qualität zu achten.

Massieren Muskelkater

Und was ist mit Schmerzmitteln?

Schmerzmittel sind die letzten Mittel gegen lästigen und extrem starken Muskelkater und sollten nur eingenommen werden, wenn es gar nicht mehr anders geht und die vorher genannten Maßnahmen absolut keine Linderung bringen.

Schmerzmittel helfen aber nicht beim Abheilen des Muskelkaters, sonder lindern lediglich die Schmerzen. Von einer Einnahme von Schmerzmitteln rate ich ab, sie haben meistens Nebenwirkungen und besonders Mamas, die stillen, sollten noch mehr darauf achten, was sie zu sich nehmen.

Spätestens 3 bis 4 Tage nach dem Training, allerspätestens eine Woche danach sollte der Muskelkater komplett abgeheilt sein. Muskelkater ist nichts schlimmes und es entstehen keine Spätfolgen.

Geschrieben von Christina Dann, Personal Trainerin, Gebietsleitung Kassel

Bewegung im Familienalltag – mit Spaß zum Sport

 

 

Viele Menschen leiden unter Bewegungsmangel. Trotzdem verbannen sie Sport aus Zeitgründen oder anderen Stressfaktoren komplett aus ihrem Alltag.

Vor allem im Familienalltag mit kleinen Kindern, scheint es schwer zu sein, Bewegung mit Kindern in den Alltag einzubauen oder gar Sportkurse zu besuchen.

Mit Sport gegen Stress, Nervosität und Überbelastung

Gerade in einem stressigen Alltag ist es wichtig das Beziehungsgefüge von Gesundheit, Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit mit Hilfe von Bewegung in Balance zu halten. Sport kann Stress vorbeugen, indem er Überbelastungen ausgleicht und Nervosität und Anspannung verbessert. Fitness, Wohlbefinden und Ausgeglichenheit werden herstellt, dienen der Entspannung und Erholung mit Kind.

Gemeinsames Spielen und Sporttreiben mit Baby oder Kind fördert nicht nur dessen Entwicklung, sondern gleichzeitig die eigene Gesundheit und Leistungsfähigkeit.

Bewegung im Alltag – das A und O

Wer keine Lust auf Sport hat, hat die richtige Sportart noch nicht gefunden. Dann ist es sehr schwer, Bewegung dauerhaft in das Leben einzubauen. Die wesentlichen Komponenten des Sports wie Körpererfahrung, Spaß an der Bewegung, Freude über die eigene Leistung und das Zusammensein mit Freunden oder Familienmitgliedern sollten im Vordergrund stehen. Die positiven Folgen für Gesundheit kommen dann automatisch!

Sport, den man mal hier mal da in seinen Alltag einbezieht, führt zu mehr Lebensqualität sowohl für die Eltern, als auch für die Kinder.

Nur der Sport ist wirklich „gesund“ für Körper und Seele, der auch Spaß macht. Sport mit Kindern ist ideal um Gesundheit und mit Lebensfreude im Alltag unter einen Hut zu bekommen.

Positive Einstellung zum Sport: für Kinder das Wichtigste

Beim Sporttreiben gemeinsam mit Kindern wird die motorische und geistige Entwicklungsfähigkeit der Kleinen gefördert.

Gemeinsames Bewegen, Spielen und Sporttreiben von Erwachsenen und Kindern kann so gesehen langfristig durchaus gesundheitsfördernd sein, wenn dadurch die Kinder eine positive Einstellung zum Sport entwickeln. Dadurch treiben sie später gerne und langfristig Sport. Sportpsychologen haben in Studien herausgefunden, dass in sportlichen Familien ein besseres herrscht!

Was für Sport eignet sich am besten

In der  Praxis eignet es sich im Familienalltag am besten, raus in die Natur zu gehen. Wald, Wiese, Park und Garten bieten als Bewegungsraum vielfältige Möglichkeiten. Dort kann beispielsweise gejoggt oder mit Ball und Frisbee gespielt werden. Die Kinder können rennen, spielen, klettern und im freien toben. Dies ermöglicht der gesamten Familie einen erlebnis- und bewegungsreichen Tag in der Natur. Ebenso gut eignet sich das Bewegen im Wasser, im Schnee oder auf Rollen und Rädern. Das Wichtigste sind Freude an Bewegung und gemeinsames­­­­ Erleben in der Familie.

Geschrieben von Nora Stark, Dipl. Sportwissenschaftlerin, Gebietsleitung Köln