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Auszeit als Mama: 5 Tipps, wenn alles zu viel wird

Auszeit als Mama: 5 Tipps, wenn alles zu viel wird

Auszeit als Mama: 5 Tipps, wenn alles zu viel wird

Kurz gesagt: Eine Auszeit als Mama entsteht nicht von allein, sondern nur, wenn du sie dir fest einplanst – am besten mehrmals pro Woche, zu einer festen Zeit, die auch dein Partner oder deine Familie kennt. Ein einfacher Wochenplan, in dem Arbeit, Kinderbetreuung und deine eigene Zeit gleichberechtigt eingetragen sind, hilft mehr als spontanes Hoffen auf eine ruhige Minute. Was du in dieser Zeit tust, ist zweitrangig – Hauptsache, es ist wirklich dein Bedürfnis und nicht die nächste Aufgabe von der To-do-Liste. Und: Ein fester Sportkurs in der Woche ist für viele Mamas selbst schon die verlässlichste Auszeit.

5 Tipps für deine Auszeit als Mama auf einen Blick:

  • Feste Zeiten für Arbeit, Kinderbetreuung, Familie und dich selbst in einem gemeinsamen Wochenplan eintragen
  • Mindestens 3-mal pro Woche eine feste, unverhandelbare Auszeit einplanen
  • Vorher überlegen, was DIR wirklich guttut – nicht die nächste Aufgabe erledigen
  • Aktive Entspannung ausprobieren: Musik, Tanzen oder ein Spaziergang an der frischen Luft
  • Einen festen Sportkurs pro Woche buchen – er steht schon im Kalender und bringt Bewegung und Auszeit zusammen

Warum brauchen Mamas überhaupt eine feste Auszeit?

Kinder, Haushalt und Beruf ohne Verschnaufpause zu stemmen, geht auf Dauer an die Substanz. Wer als Mama ständig für andere da ist, läuft irgendwann auf dem letzten Akku – und genau dann fehlt die Kraft, geduldig, kreativ und mit Freude bei der Sache zu sein. Eine feste Auszeit ist kein Luxus, sondern die Grundlage dafür, dass der Alltag überhaupt funktioniert. Wer sich dagegen jede Auszeit erst „verdienen“ muss, schiebt sie in der Praxis meist immer weiter nach hinten – bis am Ende keine Zeit mehr übrig ist.

Wie finde ich im Alltag mit Kindern feste Zeiten für mich?

Am einfachsten gelingt das mit einem Plan, den die ganze Familie sehen kann: Arbeit, Betreuung, gemeinsame Freizeit und deine persönliche Auszeit stehen darin gleichberechtigt nebeneinander. Auch Aufgaben wie Einkaufen, Putzen oder Wäsche lassen sich so klar zwischen dir, deinem Partner und – je nach Alter – auch schon den Kindern aufteilen. Die Planung kostet einmal Zeit, dafür musst du nicht jeden Tag neu verhandeln.

Was kann ich in einer kurzen Auszeit als Mama wirklich tun?

Überlege dir vorher, was DIR in diesem Moment guttun würde – nicht, was ohnehin ansteht. Das kann ein Buch sein, das du längst lesen wolltest, ein Videotelefonat mit einer Freundin oder ein Spaziergang um den Block, wenn die Kinder schlafen. Wer sich lieber aktiv entspannt, setzt die Kopfhörer auf, dreht die Lieblingsmusik von früher auf und tanzt einfach los. Auch Bewegung zählt, selbst wenn Sport trotz Schlafmangel sich manche Tage nicht danach anfühlt. Entscheidend ist nur: Es ist wirklich deins, nicht die nächste Pflicht.

Wie baue ich mir eine Auszeit dauerhaft in den Alltag ein?

Am zuverlässigsten klappt das mit einem festen Termin, der genauso wenig verschoben wird wie ein Arzttermin – zum Beispiel drei Mal pro Woche eine halbe Stunde, in der der Papa oder eine andere Bezugsperson übernimmt. Für viele Mamas ist ein fester Sportkurs die einfachste Form davon: Er steht schon im Kalender und bringt ein gutes Training nach der Babyzeit und ein bisschen Zeit nur für dich in einem. Auf buggyfit.de/standorte findest du einen buggyFit-Kurs in deiner Nähe. Manche Mamas nutzen die Elternzeit auch, um über neue Wege nachzudenken – auch das darf Teil der Auszeit sein.

Du musst dir keine Auszeit „verdienen“. Sie ist keine Belohnung für einen erledigten Alltag, sondern die Voraussetzung dafür, dass du ihn überhaupt gut durchstehst.

Häufige Fragen zur Auszeit als Mama

Wie viel Auszeit braucht eine Mama pro Woche wirklich?

Es gibt keine feste Zahl, die für alle gilt – das hängt vom Alter der Kinder, der eigenen Belastung und davon ab, wer sonst noch mit anpackt. Wichtiger als die genaue Dauer ist die Regelmäßigkeit: Lieber drei kurze, feste Termine pro Woche als ein einzelner langer Termin, der wegen des Alltags doch immer wieder ausfällt.

Was mache ich, wenn ich einfach keine Zeit finde?

Dann hilft meist nicht mehr Willenskraft, sondern ein Plan, in dem die Auszeit von Anfang an mit eingetragen ist – so wie ein Kita-Termin oder ein Arbeitstermin. Was fest im Kalender steht, fällt seltener hinten runter.

Muss mein Partner die Kinder in dieser Zeit übernehmen?

Am einfachsten ist es, wenn eine feste Person – Partner, Oma, Opa oder eine Freundin – die Betreuung in dieser Zeit übernimmt. Wechselt das jedes Mal, wird die Auszeit schnell wieder zur Verhandlungssache.

Ist ein Sportkurs wirklich eine Auszeit oder nur eine weitere Aufgabe?

Das kommt auf den Kurs an. Ein Kurs, der zu deinem Alltag und deinem Level passt und bei dem du unter Mamas trainierst, die deine Situation kennen, fühlt sich für die meisten eher nach Auszeit als nach Pflichtprogramm an.

Was, wenn ich in der Auszeit ständig an die To-do-Liste denken muss?

Das ist normal, vor allem am Anfang. Es hilft, die Auszeit an einen festen Ort oder eine feste Aktivität zu koppeln – draußen, beim Sport oder beim Telefonat mit einer Freundin – statt sie zu Hause zwischen den Aufgaben zu verbringen.

Ab wann sollte ich mir als frischgebackene Mama wieder feste Auszeiten einplanen?

Das ist ganz unterschiedlich und hängt von deiner Erholung nach der Geburt ab. Sprich im Zweifel mit deiner Hebamme, Ärztin oder Physiotherapeutin, wann für dich der richtige Zeitpunkt ist, dir wieder feste Zeiten für dich selbst einzurichten.

Über die Autorin

Dieser Beitrag stammt vom buggyFit-Team. buggyFit wurde 2009 von Jana Wetterau-Kliebisch, Physiotherapeutin, gegründet und begleitet seither Mamas mit Kursen, die Bewegung und echte Gemeinschaft verbinden.

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