Rückbildungsgymnastik gehört auf die To-do-Liste nach der Geburt!

Eigentlich habt Ihr nach Euren Schwangerschaften und Entbindungen keine rechte Lust mehr auf To-do-Listen? Das ist verständlich – immerhin musstet Ihr unter anderem schon viele Hebammen- bzw. Arzttermine wahrnehmen, Euch um die Erstausstattung für Eure Babys kümmern und den einen oder anderen bürokratischen Akt meistern. Dennoch ist natürlich auch für die Zeit nach der Geburt eine To-do-Liste nicht ganz verzichtbar.

Auf dieser sollte unter anderem unbedingt notiert werden, dass die Rückbildungsgymnastik zu besuchen ist. „Rückbildungsgymnastik“ – das klingt für Dich irgendwie nach einer leidigen Aufgabe? Keine Sorge – wer es richtig angeht, kann viel Freude an einem entsprechenden Kurs haben, der ja immerhin auch eine kleine Auszeit vom Alltag bedeutet. Klären wir im Folgenden doch einfach einmal, was Rückbildungsgymnastik überhaupt ist und was frau mitnehmen sollte, wenn sie zu diesem Kurs geht.

Rückbildungsgymnastik und Rückbildungskurs – ist das dasselbe?

Die Begriffe „Rückbildungsgymnastik“ und „Rückbildungskurs“ werden häufig synonym verwendet. Darüber hinaus gilt aber: Nicht jeder Kurs, der sich an junge Mütter richtet, beinhaltet zwingend auch Rückbildungsgymnastik. Daher ist es natürlich immer sinnvoll, genau darauf zu schauen, was der jeweilige Kurs im Detail zu bieten hat. Neben den beiden benannten Kursen gibt es auch viele weitere, die sich an frischgebackene Mütter richten, aber andere Akzente setzen. Hierzu zählen etwa Kurse, die das Neugeborene in den Mittelpunkt stellen, wie etwa Kurse zur Babymassage, aber auch Kurse, bei denen sich Mütter auf unterschiedlichste Weise sportlich betätigen.

Doch bevor Letztere in Angriff genommen werden können, gilt es erst einmal, sich der Rückbildungsgymnastik zu widmen. Diese setzt nämlich einen sehr wichtigen Schwerpunkt: Bei der Rückbildungsgymnastik steht unter anderem die Stärkung des Beckenbodens, aber auch anderer Körperpartien im Vordergrund. Und genau diese Stärkung ist eine wichtige Voraussetzung dafür, dass auch andere sportliche Betätigungen nach einer Schwangerschaft wieder möglich werden. Bei der Rückbildungsgymnastik lernt frau, welche Übungen ihrem Beckenboden und ihrer sonstigen Muskulatur gut tun. Das Training selbst findet dann zum einem direkt im Kurs statt, sollte zusätzlich aber in aller Regel auch in Eigenregie durchgeführt werden.

Rückbildungsgymnastik besuchen: Die richtige Ausstattung

Eigentlich braucht frau nicht viel, um mit viel Freude erfolgreich an der Rückbildungsgymnastik teilzunehmen – schon gar nicht einen schon fast wieder perfekten Körper. Schließlich ist die Rückbildungsgymnastik das erste Training nach der Geburt – hier geht es nicht um ein Show-Laufen und krasse Fitness, sondern um Gesundheit und Regeneration. High-end-Sportbekleidung ist ebenfalls nicht nötig – Rückbildungsgymnastik findet in der Regel in einem wettergeschützten Raum statt und klitschnass schwitzt sich frau bei ihr normalerweise auch nicht. Die sportliche Kleidung sollte vor allem gemütlich sein, damit sich die Bewegungen gut durchführen lassen und nichts beengt.

Ansonsten nimmt frau einfach genau das zur Rückbildungsgymnastik mit, was sie auch zu einer „normalen“ Gymnastikstunde mitnehmen würde – vielleicht eine Flasche Wasser, um den Durst nach dem Training zu stillen, ein paar Kleinigkeiten zum Frischmachen etc. Und ganz zum Abschluss gehört natürlich auch noch ein wenig Kontaktfreudigkeit und Aufgeschlossenheit mit ins Gepäck für die Rückbildungsgymnastik. In einem solchen Kurs bietet sich nämlich selbstverständlich die ideale Gelegenheit, Freundschaften zu anderen Frauen aufzubauen, die sich gerade in einer sehr ähnlichen Lebensphase befinden.