Schwanger fliegen: 10 Tipps für einen sicheren Urlaub in der Schwangerschaft

Mit einem neugeborenen Kind sind die Möglichkeiten von einem Urlaub in fernen Gebieten meist begrenzt. Oft genug bietet es sich an, während der Schwangerschaft noch den ein oder anderen erholsamen Urlaub zu genießen. Zweisamkeit und Entspannung kann für

die bevorstehende Zeit gesammelt und einige Kraft getankt werden. Inwieweit das Fliegen während der Schwangerschaft jedoch ratsam ist, hängt von einigen Punkten ab. Wir von buggyfit.de möchten dir 10 Tipps vorstellen, die dich sicher durch den Urlaub in der Schwangerschaft kommen lassen. Nur so kannst du deinen Urlaub sorgenfrei genießen.

Schwanger fliegen: 10 Tipps für einen sicheren Urlaub in der Schwangerschaft

© Nadezhda Prokudina/123rf.com
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Grundsätzlich dürfen selbstverständlich auch Frauen in der Schwangerschaft fliegen. Gelegentlich ist hiervon jedoch aus einigen Gründen abzusehen. Wie du deinen Urlaub sicher gestalten kannst, möchten wir dir gerne mit den 10 folgenden Tipps näherbringen.
Zunächst sollte der Fortschritt der Schwangerschaft berücksichtigt werden. Während in den ersten drei Monaten der Schwangerschaft noch vom Fliegen abzusehen ist, bietet sich das zweite Trimester als bester Zeitpunkt an, um in ein Flugzeug zu steigen. Da der Embryo in einer starken Entwicklungsphase des ersten Trimesters noch empfindlich ist, ist das Fliegen eher nicht zu empfehlen. Nach diesem Trimester kann ein Flug in die entsprechende Urlaubsplanung eingebunden werden.
Weiterhin ist besonders die Flugstrecke zu berücksichtigen. Kurzstreckenflüge sind meist unbedenklich. Somit können hervorragend Urlaubsziele genutzt werden, die in der näheren Umgebung liegen. Langstreckenflüge eignen sich hier jedoch weniger. Schwanger zu fliegen kann bei Langstreckenflügen die ohnehin vorhandene Thrombosegefahr erhöhen. Auch eine Strahlenbelastung, die besonders bei bestimmten Flugrouten, den schwangeren Körper belasten.
Zudem sollte für mehr Bequemlichkeit auf ausreichend Platz zwischen den Sitzreihen geachtet werden. Besonders bei günstiges Airlines wird die Bewegungsfreiheit durch fehlenden Platz stark eingeschränkt. Um als Schwangere optimal zu fliegen, bieten sich Plätze am Rand an, da zusätzliche Beinfreiheit ermöglicht wird.
Für deine eigene Gesundheit und die deines Kindes solltest du Stress vermeiden. Gerade am Vortag der Reise oder am Flughafen entsteht oft Stress durch Zeitdruck. Plane deine Reise demnach gründlich, sodass du entspannt in den Urlaub starten kannst.
Eine ausreichende Versicherung trägt zu einem sicheren Urlaub bei. Beachte eventuelle Auslandsversicherungen sowohl innerhalb als auch außerhalb der EU. Wichtig ist es hier, dass du dich über mögliche medizinische Versorgung im Notfall informierst.
Auch die nötigen Papiere, wie Versicherungskarten und der Mutterpass sollten möglichst immer in deiner Nähe sein.
Weiterhin sollte auch eine Reiseapotheke Platz in deinem Gepäck finden, sodass du bestens vorbereitet bist. Kopfschmerztabletten und Mittel gegen Übelkeit können dir besonders in der Schwangerschaft schnell weiterhelfen.
Ausreichend Wasser während des Fluges kann dir helfen, dass du fit bleibt und dein Kreislauf beständig bleibt. Dein Allgemeinbefinden wird gestärkt und du fühlst dich ausgeglichener. Weiterhin ist die Luft in einem Flugzeug meist sehr trocken, sodass dein Körper ausreichend Flüssigkeit benötigt.
Für mehr Bequemlichkeit bietet es sich an, den Gurt möglichst weit unterhalb vom Bauch anzubringen. Gerade beim Start und bei der Landung kann es zu möglichen Druck kommen, der sich auf deinen Bauch auswirkt. Dem kannst du aber ideal mit dem entsprechenden Anlegen des Gurtes vorbeugen.

Bedenkenlos schwanger fliegen durch vorherigen Arztbesuch

© Viacheslav Iakobchuk/123rf.com
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Damit du deinen Urlaub wirklich bedenkenlos genießen kannst, solltest du bei Fragen unbedingt deinen Arzt fragen. Bei möglichen Krankheiten, wie beispielsweise Bluthochdruck, kann dir der Arzt durch eine gute medikamentöse Behandlung dennoch das Fliegen als Schwangere ermöglichen. Außerdem solltest du auf dein Körpergefühl vertrauen. Wenn du dich beispielsweise vor dem Fliegen fürchtest und Ängste entwickelst, wird der Flug zu einem stressigen Erlebnis. Hier solltest du deinen Körper nicht überschätzen und den Urlaub lieber nach der Schwangerschaft antreten. Aber auch nach der Entbindung solltest du deinem Körper genügend Erholung von mindestens einer Woche geben bevor du eine Flugreise unternimmst.
Ob und welche Flugreisen du antreten darfst, solltest du somit vom Fortschritt deiner Schwangerschaft und deiner eigenen Gesundheit abhängig machen. Bei Fragen solltest du dich jedoch immer an einen Arzt wenden. Nur so kannst du deinen Flug schwanger genießen!

Effektive Mamafitness oder doch nur Kinder – Bespaßung?

Mum and her baby child in pregnancy recovery course exercising
Mum and her baby child in pregnancy recovery course exercising

Welche Mama kennt das nicht? Zeit für sich selbst ist einfach immer viel zu knapp oder erst gar nicht vorhanden. Morgens nach einer Nacht mit mehr oder weniger Schlaf schnell ins Bad, um sofort wieder einsatzbereit zu sein. Denn das Kind hat schließlich Hunger oder braucht eure ungeteilte Aufmerksamkeit. Nebenbei wird noch schnell die Spülmaschine ausgeräumt und das Frühstück für euch kommt sowieso viel zu kurz. Außerdem tickt die Uhr und der nächste Termin zur Babymassage, der Krabbel-Gruppen-Treff oder der Musikgarten steht auf dem Programm. Schließlich sollen unsere Kleinen bestmöglich gefördert werden und Zeit mit Mama sowie anderen Kindern verbringen dürfen. Dies ist in erster Linie auch richtig und wichtig für die Bindung zwischen Mutter und Kind. So gibt schließlich die gemeinsame Zeit beiden ein positives Empfinden. Dennoch beschleicht so manche Mama das Gefühl, bei diesen Kursprogrammen ein wenig zu kurz zu kommen. So stehen nun auch hier wieder die Kleinen im Mittelpunkt. Wir tragen unsere Kinder 9 Monate in unserem Bauch, achten selbstverständlich auch schon in der Schwangerschaft darauf, alles „richtig“ zu machen und verantwortungsvoll mit dieser neuen Situation umzugehen. Nach der Geburt sind wir erstmal einige Monate 24 Stunden 7 Tage die Woche einfach IMMER da. Wir trösten, kuscheln, stillen, wickeln, verzichten auf eine Menge Schlaf und wollen einfach alle Bedürfnisse des kleinen Erdenbürgers erfüllen, um uns in der Rolle der guten und fürsorglichen Mutter wiederzufinden.

Doch eine „gute und fürsorgliche“ Mama darf und muss auch auf IHRE Bedürfnisse hören und sollte sich einfach mal kleine Auszeiten gönnen. Viele wünschen sich diese kurzen Momente für sich, möchten ihr Kind aber trotzdem auf keinen Fall abgeben. So haben wir unsere Kleinen schließlich monatelang unter dem Herzen getragen, dann monatelang auf dem Arm, um sie dann an ihrer kleinen Hand durchs Leben zu führen. Da ist es nur verständlich, dass die Trennung schwerfällt. buggyFit möchte genau diesem „Problem“ entgegenwirken, indem wir die Kinder beim Training einfach mit dabeihaben, uns aber trotzdem eine Stunde nur auf uns konzentrieren. Die Kleinen sind im Kinderwagen und dürfen der Mama beim Sporteln zuschauen. Im Sommer liegen sie während unserer Bodeneinheit auf der Picknick-Decke, spielen gemeinsam und knüpfen erste Kontakte zu Gleichaltrigen.

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Klar werden sie auch mal in die ein oder andere Übung integriert, sofern das Kind gerade den Körperkontakt zur Mutter benötigt. Schließlich wollen wir, dass es unseren Kleinen gut geht und ihr die Stunde auch genießen könnt. Dennoch versuchen wir unsere Einheiten so aufzubauen, dass vor allem ihr als Mütter auf EURE Kosten und wirklich zum Sport kommt. Unsere Trainer sind dafür alle mit Spielsachen ausgestattet und übernehmen auch gerne die Rolle als Babysitter. Denn es ist unsere Herzensangelegenheit, dass sich Mamas wieder in ihren Körpern wohlfühlen und ihnen das Gefühl vermittelt wird, dass diese eine Stunde wirklich ihnen gehört. Bei uns geht es in erster Linie um effektive, zielführende und beckenbodenschonende Übungen aus den Bereichen Kraft, Ausdauer aber auch Entspannung unterstützt durch Yoga- und Pilates-Elemente.

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Wir beachten und respektieren natürlich die Bedürfnisse unserer kleinen Zwerge, dennoch steht ihr bei uns im Mittelpunkt, wie es nicht unbedingt bei jedem Mama-Sport-Anbieter der Fall ist. Oft ist es eine Kombination aus Kinder-Bespaßung und Training für die Mama. Leider bleibt dann oft ihr wieder auf der Strecke und der gewünschte Trainingseffekt bleibt aus. Wir finden das muss nicht sein! Denn ihr leistet jeden Tag eine großartige und wertvolle Arbeit!!! Führt euch das einfach immer wieder vor Augen und probiert doch buggyFit einmal aus ?!

Und warum buggyFit so besonders beckenbodenschonend ist, erfährst du in unserem nächsten Blog…Also schau gerne wieder vorbei.

Dein buggyFit-Team

Momo und die grauen Zeitdiebe… Geld oder Medien?

Concentrated baby playing games with a smart phone on line sitting on a sofa in the living room at home

Wer von euch kennt eigentlich noch die grauen Zeitdiebe?
Werner Onken hat eine Interpretation in den 1986 (!!) Jahren dazu geschrieben die Herr Ende sogar dokumentiert hat:
„Geblendet von den Aussichten auf ein großes und immer noch mehr wachsendes Zeit-Vermögen verdrängt Herr Fusi die noch bestehenden Zweifel und macht sich mit Eifer daran, sein ganzes Leben zu rationalisieren und Zeit zu sparen: er unterhält sich nicht mehr mit seinen Kunden, sondern beschäftigt nun Arbeiter und Angestellte, die ihm beim Zeit-Sparen ‚helfen‘. Seine Kontakte zu Freunden und Verwandten bricht Herr Fusi ab (seine Mutter kommt in ein Altersheim, wo er sie nur noch einmal im Monat kurz besucht), weil sie ihn zu viel Zeit kosten. Aus dem gleichen Grund hört er auch auf, seinen kulturellen Interessen wie Singen und Lesen nachzugehen.“
Momo´s Geschichte ging damals um die Rationalisierung der Zeit und um das Anhäufen von Kapital, ich denke aber, mit dem Gedanken an unsere Medialisierung (TV, Handy, Tablet und Co) können wir diese Figuren auch heute, auf unsere Zeit anwenden. Versprechen Smartphone und Co eine Arbeitserleichterung, kosten sie uns doch Unmengen an Zeit. (Sag ich nun die am PC sitzt und gleichzeitig Facebook und Instagram am Smartphone bespielt…) Aber so ist es! Das ist die Realität, diese Medien kosten uns Zeit. Zeit die wir eigentlich ohne diese Dinge viel besser nutzen können. Zum Beispiel mit unseren Kindern.
Wie bringen wir unseren Kindern nun ein gesundes mediales Verhalten bei? Dazu brauchen wir kein Smartphone oder Fernseher, sondern ein funktionierendes Gehirn. Nämlich indem wir ihnen zeigen, wie schön es ist zu leben.
Ein heikles Thema, und ich habe eine klare Meinung dazu: NEIN Kinder  Fernsehen und Co, das passt nicht zusammen.
In der Kita höre ich Kommentare wie, „dann parke ich die Kids vorm Fernseher, und hab eine halbe Stunde Ruhe…“ oder Zeit zu kochen, putzen, …
Ja, muss auch sein. Kenn ich doch, und auch wir haben keine Putzfrau und sind beide in Vollzeit. Aber dennoch finde ich es nicht gut. Meine Kinder sind manchmal nervig, ich komm nicht dazu E-Mails zu beantworten, ich kann nicht mal 2 Minuten telefonieren ohne dass einer der Beiden laut losheult… Tja, das ist Realität, und es ist manchmal mühsam, anstrangend und , tja, nervig!

EXPERTINNEN Meinung dazu:

Frau Dr. Katharina Ebner, Wissenschaftlerin an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, forscht unter anderem zu Digitalen Stress:

Dr. EbnerSmartphone, Tablet und PC sind aus dem Alltag einer Familie kaum wegzudenken, weswegen sich junge Eltern die Frage stellen, ob und wann sie ihre Kinder damit konfrontieren. Um (Klein-) Kinder vor Schäden durch eine allzu früher Exposition zu schützen, rät die Amerikanische Pediaterakademie (AAP) grundsätzlich von Medienkonsum bei Kleinkindern unter zwei Jahren ab, da damit keinerlei positiver Nutzen verbunden ist und gleichzeitig schädliche Einflüsse auf die Entwicklung des Kindes zu befürchten sind. Ab einem Alter von etwa 6 Jahren kann es sein, dass Kinder mit Medien und dem Internet sogar lernen. Zunehmend bedienen sich auch Lehrer im Klassenzimmer digitaler Medien, um Kindern den Unterrichtsstoff zu vermitteln. Bis dahin sollte gelten, dass ein vernünftiger, von den Eltern angeleiteter und gesteuerter Medieneinsatz im Kindesalter möglich ist – mit sehr geringer Wahrscheinlichkeit wird dieser beispielsweise für eine spätere Internet- oder Spielesucht verantwortlich sein. Mit den sozialen Medien kann spielerisches Lernen bunt, vielfältig und anregend gestaltet werden. Auch wenn Smartphone und Co. im Kinderzimmer kein ständiges Zuhause finden sollten, kann man sie ab einem gewissen Alter des Kindes unter Aufsicht anbieten und seinem Kind eine vernünftige Auseinandersetzung mit dieser  zentralen Technologie unserer Zeit ermöglichen.

Warum ich so dagegen bin, möchte ich euch gern erklären;
Eine (Medien-) Sucht entsteht nicht von heute auf morgen, sondern ist ein schleichender Prozess. Wenn du zu Beispiel Deinem Kind schon sehr früh vermittelst, dass das Mittel gegen Langeweile, Frust oder Ärger der Fernseher oder das Smartphone ist, ist eine „Sucht“- also dieses Verlangen nach Belustigung, Trost und oder sogar Zuspruch durch den Fernsehr oder das Smartphone, vorprogrammiert.
Wissenschaftlich erwiesen ist; Kinder die viel vor Medien verbingen neigen eher zu Fettleibigkeit, Trägheit und sind z.B. in ihrer sprachlichen Entwicklung hinterher. Sie werden eher zu Einzelgängern und finden schlecht Anschluss in einer fremdem Umgebung. Der Fluchtweg dieser Kinder ist wieder, z.B. vor den Fersehr.

Woman and little crying girl holding phone looking at camera. Horizontal indoors shot.

Kinder können das Gesehene jedoch nicht richtig verarbeiten, es kommt ungefiltert bei ihnen an und sie sind verloren und gleichzeitig angezogen von dem medialen Phänomen. Schon in den frühesten Jahren kann ein Suchtverhalten entstehen, welches sehr schwer wieder zu beheben ist, denn: Medien sind überall! Eine Gruppe von betroffenen Eltern hat eine Selbsthilfegruppe dazu gegründet, und schreibt über ihre Erfahrungen (ihre Kinder an z.B. Computerspiele zu verlieren) dazu.

„Wir dürfen weder die Köpfe noch die Gesundheit unserer Kinder dem Markt überlassen.“ Manfred Spitzer warnt vor den Gesundheitsgefahren der digitalen Technik und erklärt, wie wir uns schützen können.
Insbesondere Kinder sind betroffen. Ihr digitalisierter Alltag, von wohlmeinenden, aber kurzsichtigen Eltern oft noch gefördert, macht die Kinder dick, dumm und faul. Dagegen hilft nur Aufklärung, digitale Diät und das Aufzeigen von Alternativen. Das analoge Leben ist gesünder und spannender. Rund 1,2 Millionen der 3 bis 8-jährigen Kinder sind regelmäßig online und können der Werbung und den wirtschaftlichen Interessen der Cyberlobby kaum widerstehen. Und ihre Datenspuren werden wie die der Erwachsenen ausgewertet, verkauft, missbraucht. Doch noch viel gravierender ist der Schaden, der in den Köpfen von Kindern und Jugendlichen angerichtet wird!“ Quelle: aktiv gegen Mediensucht

Keine Arbeit der Welt kann das Lachen Deines Kindes aufwiegen, welches Du vermisst weil Du dir die Zeit nicht genommen hast. Genieße Deine Zeit mit Deinem kleinen Schatz in vollen Zügen, es geht sehr schnell vorbei und ist dann unwiederbringlich weg! Setz Dich, anstatt das Kind vor den Fernseher, mit Deinem Schatz hin und genieße die Zeit! Hier ein paar Alternativen zum Medienkonsum:

  • zusammen lesen
  • zusammen malen
  • lass dein Kind in Ruhe alleine spielen
  • zusammen spielen
  • raus gehen, Ausflüge machen
  • zusammen Medien konsumieren und die Lieblinge nachbasteln oder malen, auch zB als Kostüm
  • quatsch zusammen machen
  • phantasie Geschichten zusammen erfinden und dazu Bilder malen
  • Knetmasse, Wasserfarben, Fingerfarben
    Mother and her child playing together. Girl and mom in Superhero costume. Mum and kid having fun, smiling and hugging. Family holiday and togetherness.
    „Du bist meine Superheldin, Mama!“

    Es bringt allerdings auch nichts alles zu verteufeln. Bei der Medienerziehung kannst Du Dein Kind auch mal ruhig als Expertin oder Experten betrachten, Dein Kind kann Dir erklären warum sie eine bestimmte Sendung oder einen Charakter so toll findet und um was es genau geht. Wenn wir unsere Kinder in unserer digitalisierten Welt nicht alleine lassen und mit ihnen, als gutes Beispiel voran, gehen dann erziehen wir in die richtige Richtung. Oder wie hat oder wird Dein Kind laufen lernen? Es schaut sich ab wie Du oder Andere das machen, und genauso lernt es den Umgang mit, z.B. den Medien, Du, als der Superheld Deines Kindes, machst es vor, vergiss es nicht wenn Du das nächste Mal Deinem Kind mit dem Handy in der Hand und den Augen am Bildschirm eine Frage beantwortest- ich versuche es auch und bemühe mich in Zukunft noch mehr die Superheldin meiner 2 Süßen zu bleiben!

Deine Dani von buggyFit Nürnberg
(das war einstweilen mein letzter Blogbeitrag, ich muss mich von der digitalen Welt lösen ;o) und einfach irgendwo anfangen, es kommen aber bestimmt noch hi und da Gastbeiträge… vielen Dank für eure Aufmerksamkeit ihr Lieben!)

 

Fit und gesund in den Frühling – 5 Tipps für den Weg zurück in deine Wohlfühlzone

Gastartikel von Patrick Andre, Experte für ein gesundes und zuckerfreies Leben & Gründer des 22TZD Programms. 
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Fit & gesund bedeutet in allererster Linie, dass ihr euch selbst wohl in eurer Haut fühlt. Das hat erstmal wenig mit der Zahl auf der Waage zu tun, sondern damit wie sich euer Körper für euch anfühlt. Wenn ihr in euch hineinhört, dann werdet ihr schnell feststellen, wie es gerade um euch bestellt ist. Denn Gedanken wie „Puh beim Treppensteigen bin ich ganz schön außer Atem, ich war schonmal fitter“ oder „Die Hose kneift und ich fühl mich sehr aufgeschwemmt“ sind klare Anzeichen dafür, dass ihr von eurer Wohlfühlzone weit entfernt seid.

Gerade ein paar Monate nach einer Schwangerschaft kann dieses Gefühl stark aufkommen. Denn direkt nach der Geburt ist man erstmal überwältigt von manchen Gefühlen und der stressige Alltag lässt kaum Zeit für „Wellness-Gedanken“, es sind einfach andere Sachen tun. Von vielen Teilnehmerinnen des 22 Tage Zucker Detox Programms weiß ich, dass ein wenig nach dem Start der Rückbildung oft auch wieder dieser Wunsch nach diesem eigenen Wohlfühlen auftritt.

Nur wie komme ich wieder dorthin? Und das ganze auch schnell und effektiv?

Der große Vorteil: Der Großteil der Schwangerschaftspfunde, sind schnell wieder runter, denn sie sind überschüssiges Fett, welches nur darauf wartet geschmolzen zu werden. Mit ein wenig Disziplin und ein paar einfachen und simplen Tricks für deinen (Mami-)Alltag seid ihr schnell wieder in deiner alten Form.

Bewegung und Ernährung spielen dabei natürlich die größte Rolle. Es ist super, wenn ihr schon regelmäßig in eure buggyFit-Stunden geht und gerade jetzt zum Start des Frühlings bietet sich das Training an der frischen Lust super an.

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Tipp 1 – Alltagsbewegung

Die Alltagsbewegung wird von vielen vernachlässigt. Gerade durch die Schwangerschaft ist man ein bisschen bequemer geworden und auch der Mami-Alltag verleitet oft dazu einfach mal 3 Gänge runter zu schalten. Aber gerade die kontinuierliche Bewegung des Körpers ist ein wahrer Verbrennungsmotor. Das heißt: Hoch vom Sofa, auf vom Stuhl und raus an die frische Luft. Versetzt euren Körper in dauerhafte Bewegung. Mittagsschlaf im Wagen oder einfach nur in die Welt schauen, sind mehr als beliebte Beschäftigungen eurer Stöpsel. Ich weiß nicht wie viele Kilometer ich in den ersten Monaten mit meinem Sohn im Wagen zurückgelegt habe, aber es hat von München nach Berlin locker gereicht. Bei der Gelegenheit könnt ihr auch selbst mit dem Tempo spielen, schneller gehen, langsam gehen, Berg hoch und runter – eurer Fantasie sind da wirklich keine Grenzen gesetzt. Bleibt nur immer im Fluss.

Tipp 2) Trinken, Trinken, Trinken Young woman drinking water

Ich kann es eigentlich gar nicht oft genug sagen: Ihr müsst trinken. Und zwar Wasser und nichts anderes als Wasser. Ungesüßte Tees & Kaffee (Chai-Latte ist kein Kaffee ?) gehen auch, aber auf alles andere solltet ihr verzichten. Übrigens wenn nichts anderes im Haus ist, kann euer Kind auch nichts anderes wollen.

Warum ist trinken so wichtig? Wasser ist der Quell des Lebens, ohne Wasser würde euer Körper nicht funktionieren. Ein gutes Trinkverhalten führt dazu, dass Giftstoffe besser abtransportiert werden können und es kurbelt euren Stoffwechsel extrem an.

Viele Menschen verwechseln leider Durst und Hunger und können diese beiden körperlichen Signale nicht voneinander unterscheiden. Die Folge: es wird mehr gegessen, vor allem zwischendurch. Genau dieses ständige Snacken bringt euch aber immer weiter weg von eurer Wohlfühlzone. Wenn ihr aber regelmäßig trinkt (automatisch), dann wird euer Körper nur selten das Signal „Durst“ an euch senden. Was bleibt ist der Hunger und den solltet ihr stillen – nur wie?

Tipp 3) Zuckerfreie & natürlich Ernährung

Okay, da bin ich jetzt natürlich ein wenig vorbelastet. Als Gründer des 22TZD und auf Grund meines eigenen Lebensstils. Aber, wenn ihr euch selbst was Gutes tun wollt, dann ernährt euch zuckerfrei und natürlich.

Zuckerfrei heißt im weitesten Sinne: Verwendet keinen Haushaltszucker und verzichtet auf alle industriellen Lebensmittel, denen Zucker hinzugesetzt wurde. Einfachste Regel dabei: Wenn es auf der Zutatenliste eines Produkts einen Stoff gibt, den ihr nicht kennt oder aussprechen könnt, dann landet er nicht in euren Einkaufwagen.

Natürlich heißt das ihr euch von Fertiggerichten und prozessierten Lebensmitteln trennt.

Mit diesen zwei Ansätzen gebt ihr eurem Körper genau die Nährstoffe und Energie, die er braucht ohne ihn unnötigen Belastungen wie zu viel Zucker & chemische Stoffe auszusetzen.

Gerade von Müttern werde ich oft gefragt, wie sie das in ihren Alltag intergieren sollen. Es bleibt ja so schon kaum Zeit und selbst kommt man kaum zum Essen. Ich denke, wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg, gerade dann, wenn man mit der Beikost startet. Ich war einige Zeit auch ein „Stay-at-Home-Dad“ und kann daher die Situation sehr gut nachvollziehen. Esst einfach das, was euer Kind isst, dass ist der einfachste und stressfreiste Weg für alle.IMG_8572 (Bearbeitet)

Euer Kind erhält damit eine ebenso saubere und gesunde Ernährung (ganz ohne Gläschen) und ihr spart euch doppelte Arbeit. Für das Kind wird je nach dem noch püriert. Das Großartige dabei ist, dass euer Nachwuchs euch vielleicht sogar beim Kochen zuschauen kann und ihr gleich ein paar Lebensmittel erklären könnt. Tatsächlich weiß man, dass Kinder gerade dann einen anderen Bezug zu den Dingen aufbauen und es als ganz normal empfinden, dass Brokkoli so aussieht wie er nun mal aussieht. Wenn er immer fertig im Gläschen kommt, ist das schwieriger zu vermitteln.

„Aber jeden Tag frisch kochen? Das schaff ich nicht und mit Kind schon gar nicht!“ Doch das schaffst du. So lange dauert es auch nicht ein bisschen Gemüse zu putzen und zu schnipseln – die Aufmerksamkeitsspanne hat dein Kind. Und wenn du mal ein wenig mehr Zeit hast, dann koche doch einfach vor, portioniere und friere es ein. So geht es beim nächsten Mal ein wenig schneller. Beliebte Gewürze bei Kindern sind übrigens: Paprika, Curry und Koriander. Selbst Kümmel kommt gut an. Alles Gewürze, die auch dir ein leckeres Gericht auf den Tisch bringen.

Tipp 4) Vermeide die Snackfalle

Ungesunde Snacks sind eine echte Bremse für einen vernünftigen Stoffwechsel, allen voran zuckerhaltige oder Weizenhaltige Snacks. Schokoriegel und Backwaren solltet ihr generell meiden. Oft gehen diese Snacks mit einem „Gefühl der Unterzuckerung“ einher. Fakt ist: Eine „Unterzuckerung“ gibt es eigentlich bei gesunden Menschen nicht, euer Körper gibt euch dabei das Signal, dass er Energie braucht. Wenn ihr ausgewogen esst und eurem Körper vor allem komplexe Kohlenhydrate zur Verfügung stellt, kommt ihr gar nicht erst an diesem Punkt, weil euer Körper auf langfristige Energiequellen zurückgreifen kann. Hört also auf das Grundlegende Signal „Hunger“ und esst euch mit gesunden Lebemitteln satt. Eine mögliche eher gesunde Snackalternative sind Nüsse, aber auch Obst.
Tipp 5) Keine Diät

Macht nicht den Fehler und startet mit einer Diät. Wenn ihr noch am Stillen seid, dann ist von einer Diät sowieso abzusehen, weil euer Körper einen erhöhten Energiebedarf hat. Diäten versprechen meistens nur kurzfristigen Erfolg, bei denen sich oft der Jo-Jo-Effekt einstellt. Grund dafür: Diäten entwickeln selten neue Verhaltensmuster, dass führt dazu, dass ihr nach einer Diät oft in alte Essverhalten zurückfallt. Außerdem setzen euch Diäten bewusst auf einen niedrigen Energielevel, der aber eure Leistungsfähigkeit reduziert und eurem Körper das Signal gibt, dass gerade eine „Hungersnot“ herrscht. Nach diesem Notstand wird euer Körper mit einem erhöhten Energiebedarf reagieren und sich für weitere schlechte Zeiten in Stellung bringen. Die Folge: Mehr Hunger und mehr Gelüste

Fazit

Gesunde Ernährung, eine erhöhte Alltagsbewegung und eure buggyFit-Stunden sind der Schlüssel zum Erfolg. So schafft ihr es langfristig eure Schwangerschaftspfunde zu verlieren und nachhaltig zurück in eure Wohlfühlzone zu gelangen.

Wenn ihr Hilfe braucht neue gesunde Prozesse in eurem Leben zu etablieren und „nicht nur“ abnehmen wollt, sondern gemeinsam mit eurem Nachwuchs euer gesunde Ich kennenzulernen möchtet, dann lade ich euch herzlich ein am 22 Tage Zucker Detox Programm teilzunehmen. Mit meinem Programm gebt ihr eurem Körper nicht nur die Möglichkeit euch vom übermäßigen Zuckerkonsum zu befreien & euer Essverhalten nachhaltig zu ändern, sondern ihr werdet auch eine komplett neue Einstellung zu eurem Körper und eurer Gesundheit entwickeln. Für alle buggyFit-Teilnehmerinnen und Freude gebe ich euch einen exklusiven Rabatt von 20€, der bis zum 30. April gültig ist. Gebt einfach den Gutscheincode „buggyfit-frühling“ im Bestellprozess ein.

Ich wünsche euch einen gesunden Start in den Frühling und freue mich über Jede, die ich auf ihrer persönlichen Reise zu ihrem gesunden Ich begleiten darf.

Euer Patrick
(hier mit Sohnemann am Erdbeerfeld)

Patrick

 

 

 

Schwerpunktmonat März „Mind the Gap“ Rektusdiastase Teil 4

Button_BeckenodenWie kannst Du die weitere Rückbildung noch unterstützen, die aktiven Übungen festigen und weiter im Alltag durch passive Maßnahmen vervollständigen? Schwerpunktmonat März „Mind the Gap“ Rektusdiastase Teil 4 weiterlesen

Schwerpunktmonat März „Mind the Gap“ Rektusdiastase Teil 3

Was mache ich jetzt mit meiner Rektusdiastase oder vielmehr: was tue ich dagegen? Pregnancy or diet concept, female hands protecting the stomach on white background.Zu allererst gilt: lass Dir Zeit und stresse Dich nicht! Dein Körper hat ein (oder auch mehrere?) Kind(er) zur Welt gebracht und an dem Spruch „eine Schwangerschaft hin und eine wieder zurück“ ist unheimlich viel dran: Die ganzen Hormonumstellungen, körperlichen Veränderungen der Organe Schwerpunktmonat März „Mind the Gap“ Rektusdiastase Teil 3 weiterlesen

Schwerpunktmonat März „Mind the Gap“Teil 1

Was ist eigentlich die Rektusdiastase?RD

Viele Mamas kennen das Prozedere, wenn die Nachsorgehebamme zu Besuch kommt: Sie misst den Fundusstand Deiner Gebärmutter und ertastet auch die Rektusdiastase. Aber was ist das eigentlich und warum macht sie das?

Der Fundusstand zeigt den Stand Deiner Gebärmutter im Bauchraum an- durch die Nachwehen reduziert sich die Größe Deiner Gebärmutter innerhalb kürzester Zeit in etwa auf Faustgröße zurück und ist im rückgebildeten Zustand gar nicht mehr gut zu tasten.

Bei der Rektusdiastase handelt es sich um die Lücke zwischen Deiner Belly of pregnant womangeraden Bauchmuskulatur, das sogenannte Sixpack. Durch die Hormone während der Schwangerschaft werden u.a. die Bauchmuskeln weich gemacht und weichen von der Mittellinie zur Seite ab (irgendwo muss ja schliesslich das Kind hin), sodass ca. ab der 32. Schwangerschaftswoche eine komplett physiologische, also natürliche Lücke auf Bauchnabelhöhe entsteht.

Durch diese Entwicklung können die Bauchmuskeln zum einen ihrer Funktion als Bauchpresse beim Husten, Niesen, Lachen und zum anderen als Gegenspieler für die gestresste Rückenmuskulatur nicht nachkommen.

Lass Dich nicht verunsichern, wenn andere Mamas um Dich herum schnell wieder eine nahezu geschlossene Rektusdiastase haben- jede Frau ist anders und jeder Körper hat sein eigenes Tempo, was die Rückbildung angeht. Zudem sind der Zustand der Muskulatur vor der Schwangerschaft und die genetische Disposition Hauptindikatoren für die Rückbildung und Entwicklung. Von den ganzen Faktoren wie wenig Zeit zum Training, Ermüdung durch den Säugling und einem vollen Alltag, wo wenig Zeit für Dich als Mama bleibt, mal ganz abgesehen.

Mögliche Folgen einer schwachen Bauchmuskulatur und nicht geschlossenen Rektusdiastase zeigen sich häufig, ähnlich wie Beckenbodenbeschwerden, erst später. Da es aber auch Muskulatur ist, ist es nie zu spät, mit Übungen anzufangen und den Alltag dementsprechend anzupassen:

– Schau, wie Du aufstehst: Möglichst solltest Du über die Seite hochkommen (auch wenn sich Dein Baby nachts meldet oder es schnell gehen muss)

– Versuche, schwere Dinge von anderen tragen zu lassen. Nimm die Hilfe an, die Dir angeboten wird

– Wenn Du doch etwas tragen musst, versuche das Gewicht körpernah zu tragen und währenddessen unbedingt weiter zu atmen (versuche auch zusätzlich, deine Kiefer entspannt zu lassen)

– Drehe beim Lachen, Niesen und Husten den Oberkörper nach hinten, versuche den Beckenboden anzuspannen ( à weitere Infos dazu gibt es auch hier)

Kleine feine Veränderungen in Deinen Bewegungsabläufen, die aber einen großen Unterschied machen.

Probiere es ruhig aus!

Viel Spaß dabei und bis bald!

Dein buggyFit Team

Als Mama einsam

In vielen buggyFit Kursen kommt es immer wieder zu den gleichen Themen. Was frau eben so interessiert kurz nach der Entbindung. Baby, Windeln, Stillen, Beikost und Co.
Manchmal, und gerade wenn die Mamies schon länger im Kurs sind, kommt es aber zu ganz anderen Gesprächen. Das sind ganz viele verschiedene Themen wie erste Regelblutung, Partnerschaft, Sexualität und Einsamkeit.

Als Mama einsam weiterlesen

buggyFit Baby Wochen @ familotel Deutschland, Österreich & Süd Tirol

buggyFit durfte im vergangenen Jahr einige Partner der familotel Hotel Gruppe besuchen, mit der gesamten Familie bewohnen, bespielen und natürlich auch den Gästen buggyFit eine ganze Woche zum Testen anbieten.
2017 fanden also die berühmten buggyFit Testwochen in verschiedenen buggyFit Baby Wochen @ familotel Deutschland, Österreich & Süd Tirol weiterlesen