Das hilft wirklich gegen Winterblues!

Vitamin D

Momentan stecken wir mitten im Winter. Ihr kennt das: Unsere Winter sind überwiegend grau, nass und dunkel. Wer bekommt ihn da nicht, den Winterblues?

Schiefertafel mit der chemischen Formel von Vitamin D
chemische Formel von Vitamin D

Trotz der dunklen Jahreszeit gehen viele von uns raus an die frische Luft für einen Spaziergang oder ein Training bei buggyFit. Danach fühlen wir uns immer frisch und gestärkt. Scheint dann doch einmal die Sonne, freuen wir uns über den blauen Himmel und das Vitamin-D, welches über die Haut aufgenommen wurde und welches so wichtig für einen gesunden Körper ist.

Doch stimmt es überhaupt, dass wir im Winter unseren Vitamin-D-Haushalt positiv über die Sonnenstrahlen beeinflussen können? Leider handelt es sich hierbei um ein Irrglaube.

Selbst wenn wir nackt durch die Wintersonne laufen würden, wird unser Vitamin-D-Haushalt im Winter nicht (!) gepusht. Das liegt daran, dass Deutschland vom Breitengrad auf der Nordhalbkugel so liegt, dass die UVB-Strahlung, die für die Vitamin-D-Produktion über die Haut verantwortlich ist, nicht stark genug ist, um die Vitamin-D-Produktion anzukurbeln.

Was ist Vitamin D überhaupt? Es handelt sich hierbei nicht um ein klassisches Vitamin, wie die anderen Vitamine A, B, C…., eher gleicht Vitamin D von der Zusammensetzung her einem Hormon und wird deshalb auch gerne als „Sonnenhormon“ bezeichnet.

Durch die Aufnahme der UVB-Strahlung über die Haut wird die Vitamin-D-Produktion angekurbelt. Ein guter Vitamin-D-Pegel im Blut hat einen positiven Einfluss auf unseren Körper: Wir fühlen uns wach, fit, gesund und verfügen über ein sehr gutes Immunsystem.

Ein Vitamin-D-Mangel hingegen kann viele Krankheiten zur Folge haben, dazu zählen u.a. Allergien, Übergewicht, Osteoporose, Hautkrebs und Erde auf Löffelandere Krebskrankheiten. Durch den Vitamin-D-Mangel ist das Immunsystem geschwächt und auch das Risiko an Grippe und Erkältungen zu erkranken, steigt  deutlich an.

Aufgrund der geologischen Lange Deutschlands und der Tatsache, dass auch im Sommer die wenigsten Menschen oft genug raus gehen, dass sie ausreichend Vitamin-D bilden, kann man sagen, dass fast jeder in Deutschland lebende Mensch an einen Vitamin-D-Mangel leidet.

Um unseren Vitamin-D-Haushalt im Sommer auf ein gutes Niveau anzuheben, müssen wir uns jeden Tag von April bis September 15 Minuten mit der Körpervorderseite und 15 Minuten mit der Körperrückseite in die knalle Mittagssonne legen! Nackt, oder maximal in Badekleidung!

Doch stattdessen ziehen wir uns lange Kleidung an und reiben uns und die Kinder mit sehr viel Sonnencreme ein, während die Lobbyisten sich vor Freude über den Gewinn die Hände reiben. Noch immer ist die Meinung weit verbreitet, dass Sonne schädlich ist und für irreparable Hautschäden sorgen kann. Das ist grundsätzlich nicht falsch, aber erst ab einer gewissen Länge des Sonnenbadens. Natürlich ist ein Sonnenbrand unbedingt zu vermeiden!

Neben dem Sonnenbaden gibt es noch weitere Möglichkeiten, seinen Vitamin-D-Haushalt positiv zu beeinflussen: Ärzte können hochdosiertes Vitamin D spritzen, es gibt Solarien, die nur mit UVB-Strahlung arbeiten und es gibt Vitamin-D in Tabletten- oder Kapselform. Diese Art ist die weit verbreiteteste Art, Vitamin D zu supplementieren. Wer sich für diese Art entscheidet, sollte sich vorher mit dem Thema Vitamin-D näher befassen. So gibt es in unseren Apotheken Vitamin-D-Tabletten, die mit 1000 iE. Vitamin D - Sonnedosiert werden. Die Abkürzung iE Steht für „internationale Einheiten“ und ist die Angabe, in der Vitamin D dosiert wird. Die Empfehlung seitens der Lobby liegt für Deutschland bei 800 iE täglich. Fakt ist jedoch, dass der menschliche Körper bereits 5000 iE benötigt, um ein gutes Level an Vitamin D halten zu können, Schwangere und Stillende sogar 6500 iE – täglich! Die empfohlenen 800 iE belaufen sich vermutlich auf einen Rechenfehler, ein Komma war falsch – eigentlich hätte es 8000 iE sein sollen und keiner hat’s gemerkt.

Höher dosiertes Vitamin-D gibt es mittlerweile im Internet frei verkäuflich. Wer mehr über das Thema wissen möchte, dem empfehle ich folgendes Buch zu lesen: „Gesund in sieben Tagen: Erfolge mit der Vitamin-D-Therapie“ von Raimund von Helden.

Auch die Beratung eines Arztes oder Heilpraktikers, der sich mit diesem Thema gut auskennt oder die Beratung eines speziell ausgebildeten Vitamin-D-Therapeutens ist sinnvoll. Diese Experten können auch via Bluttest den aktuellen Vitamin-D-Wert bestimmen lassen und dann über eine passende Vitamin-D-Kurs beraten.Chr. Dann

Text von buggyFit Trainerin, Ernährungsberaterin und TÜV zertifizierte Personal Trainerin Christina Dann aus Kassel

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