Sauna in der Schwangerschaft – gesund mit Baby schwitzen oder doch lieber darauf verzichten?

Der Besuch in einer Saune fördert grundsätzlich das eigene Wohlbefinden und der körperlichen Gesundheit. Eine klassische Sauna ist meist zwischen 80° und 120° warm und die enthaltende Luftfeuchtigkeit beträgt meist nur wenige Prozent. Der kurze Aufenthalt in einer solchen Saune stärkt dein Immunsystem und wirkt sich positiv auf die Muskulatur aus. Saunen gibt es jedoch in den verschiedensten Arten und Bauweisen. Ob und welche Sauna du jedoch in der Schwangerschaft besuchen kannst, ist jedoch oft fraglich. Wir von buggyFit.de haben dir einige wichtige Punkte zusammengestellt, die du bei deinem nächsten Saunabesuch unbedingt beachten solltest!

Sauna in der Schwangerschaft

Du bist schwanger und möchtet ungern auf Saunabesuche verzichten? Ob und in welcher Weise eine Sauna in der Schwangerschaft dem noch ungeborenen Kind guttut, hängt von einigen Punkten ab. Du fragst dich, wie der Saunabesuch aussehen sollte und was du beachten musst? Wir haben hier einige Tipps zusammengestellt, die dir sicherlich helfen werden.
Zunächst einmal die gute Nachricht: Auch Schwangere dürfen grundsätzlich eine Sauna besuchen. Da während des Besuches die Durchblutung angeregt wird, hat dies auch durchaus positive Auswirkungen für die schwangere Frau. Während einer Schwangerschaft ist der Körper häufig geprägt von Krampfadern und Verspannungen. Durch die stärkere Durchblutung weiten sich die Gefäße und unangenehmen körperlichen Beschwerden der Schwangerschaft kann somit vorgebeugt werden. Außerdem ist eine Sauna in der Schwangerschaft ein Wohlfühlort, an dem sowohl der Körper als auch der Geist Entspannung finden kann.

© stylephotographs/123rf.com
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Auf einen Besuch in der Sauna während der Schwangerschaft solltest du jedoch verzichten, wenn du krank bist. Bei Erkrankungen der Niere oder Bluthochdruck solltest du dich und dein Kind schützen und die Sauna während der Schwangerschaft meiden. Solltest du dir bei deiner Erkrankung unsicher sein, bietet es sich an, dass du dir einen Rat von deinem Arzt einholst. Nur dieser kann deine Situation bestmöglich einschätzen.
Weiterhin solltest du auch bei einer Risikoschwangerschaft oder kurz vor der Entbindung von einem Saunabesuch absehen. Durch die hohen Temperaturen kann es im Einzelfall dazu kommen, dass Wehen ausgelöst werden. Zusätzlich können bestimmte Aromen, die dem Aufguss hinzugefügt werden, die Wehen anregen. Auch hier solltest du bei Bedenken deinen Arzt fragen.
Wenn du eine Sauna während der Schwangerschaft besuchen möchtest, kannst du folgende Tipps beachten, die dir weiterhelfen werden. Zunächst solltest du nichts überstürzen. Geh deinen Saunabesuch langsam an und starte mit geringen Temperaturen, um deinen Körper langsam an die neue Situation zu gewöhnen. Dafür kannst du dich beispielsweise auch auf die unteren Bänke der Sauna setzen. Dort ist es meist weniger warm und du wirst vor zu hohen Temperaturen geschützt. Weiterhin solltest du darauf achten, dass deine Saunagänge maximal 15 Minuten betragen. In dieser Zeit steigt die Körpertemperatur deines Kindes nur um ein geringes Maß. Von längeren Aufenthalten ist zum Schutz deines Kindes jedoch abzusehen.
Während der Schwangerschaft eine Saune zu besuchen kann viele Vorteile mit sich bringen. Achte jedoch darauf, deinen Blutkreislauf nicht zu überstrapazieren. Bedachte und langsame Bewegungen schützen dich vor Schwindelgefühlen und möglichen Stürzen. Weiterhin solltest du aufgrund des vielen Schwitzens genügend Flüssigkeit zu dir nehmen, um das Defizit bestmöglich auszugleichen.

Eigenes Körpergefühl in der Sauna während der Schwangerschaft wahrnehmen

© dolgachov/123rf.com
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Um deinem Körper und dem deines ungeborenen Kindes zu schützen, solltest du stets auf Warnhinweise deines Körpers achten. Überanstrenge dich nicht und brich notfalls den Saunabesuch ab. Nur so kannst der Besuch wirklich zu einem gesteigerten Wohlbefinden beitragen. Während der Schwangerschaft in der Sauna empfiehlt sich grundsätzlich eine Temperatur von 50° bis 60°. Durch Bewegungen deines Kindes kannst du zusätzlich wahrnehmen, ob es diesem in der Sauna gefällt. Lange Erholungspausen erhöhen den Wohlfühlfaktor und stärken deinen Geist!
Ob ein Besuch in der Saune während der Schwangerschaft sinnvoll ist, sollte jede Frau für sich selbst entscheiden. Je nach Körpergefühl und Fortschritt der Schwangerschaft sollte jedoch davon abgeraten werden. Um deinen Körper und den Körper deines Kindes zu schützen, solltest du bei Fragen unbedingt mit deinem Arzt sprechen. Denn nur im gesundem Zustand kannst du deinen Saunabesuch vollständig genießen!

After Baby Body – mit diesen Tipps zum Ziel

Die Geburt des eigenen Kindes ist wohl einer der glücklichsten Momente im Leben einer Mutter. Doch besonders nach der Schwangerschaft ist der Wunsch nach der vorherigen Körperfigur groß. Gedehnte Haut, schwache Muskulatur und ein schmerzender Rücken – von diesen Symptomen sind zahlreiche Frauen nach einer Schwangerschaft betroffen. Doch bereits mit einfachen Mitteln kannst du deine Muskulatur gezielt stärken und dein Körpergefühl verbessern. Um dich auf deinem Weg zu begleiten, haben wir von buggyfit.de dir 6 Tipps für den perfekten After-Baby-Body zusammengestellt. Mit diesen Tipps wirst du dich möglichst schnell wieder wohl und fit fühlen!

6 Tipps für den perfekten After-Baby-Body

Jeder Körper ist unterschiedlich – dies gilt natürlich auch für den Körper einer frischgebackenen Mutter. Demnach solltest du die folgenden Tipps in deinem Maße umsetzen. Nur so kannst du langfristig Erfolge wahrnehmen und deine Motivation beibehalten.
Als erstes solltest du dir ein Ziel setzen. Stelle dich der Frage, was genau du erreichen möchtest und wie viel Zeit du täglich aufbringen kannst. Möchtest du lediglich deine Ernährung ändern, deine Ausdauer erhöhen oder auch deine Muskulatur stärken. Gesetzte Ziele können dir helfen, dass du deine Fortschritte genau wahrnimmst und dich weiter motivieren. Achte jedoch darauf, deine Ziele nicht zu hoch angesetzt werden. Dies wird dich schnell deprimieren und deine Motivation nimmt ab.

© andriano/123rf.com
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Du hast dir Ziele gesetzt? Nun geht es an die Umsetzung deines After-Baby-Bodys. Je nach eigenen Vorlieben kannst du beispielsweise Übungen für die Muskulatur einfach zuhause durchführen. oder zu festen Zeiten bestimmte Kurse besuchen. Der Vorteil von Kursbesuchen ist, dass du dich zu bestimmten Zeiten körperlich bewegst und deine Motivation hier eher angesprochen wird als bei sportlichen Tätigkeiten zuhause. Solltest du dich bereits kurz nach der Entbindung wieder sportlich betätigen wollen, bieten sich hier besonders ein Beckenbodenworkout an. Diese beugen einer Beckenbodenschwäche vor und stärken gezielt deine Muskulatur. Deine Geburt ist jedoch schon länger her? Entdecke die Vorteile von Buggyfit-Kursen. Hier ist dein Kind immer an deiner Seite und geschulte Trainer zeigen dir effiziente Übungen für die typischen Problemzonen Bauch, Beine und Po. Zugleich wird jedoch auch dein Rücken gestärkt, um Verspannungen durch Fehlhaltungen vorzubeugen.
Du möchtest dich an einer Diät versuchen? Hiervon ist während der Stillzeit jedoch unbedingt abzusehen. Eine zu geringe Kalorienzufuhr schwächt sowohl dich als auch dein Baby. Der ideale Weg zum After-Baby-Body ist eine ausgewogene Ernährung, die deinen Körper mit ausreichend Nährstoffen versorgt. Auch wenn du nicht stillen solltest, sind besonders von Crashdiäten abzusehen. Diese versprechen meist utopische Ergebnisse, die viel zu häufig mit einem abschließendem Jo-Jo-Effekt enden.
Weiterhin solltest du deine Zeit möglichst genau planen. Sporteinheiten sind oft schwierig in den Alltag einer Mama unterzubringen. Dennoch solltest du kleine Pausen für dich und deinen Körper einplanen. Diese kannst du beispielsweise hervorragend für zügige Spaziergänge im nächstgelegenen Park nutzen. Bereits mit kleinen sportlichen Einheiten am Tag wirst du dich sowohl körperlich als auch mental fitter fühlen. Die Bewegung an der frischen Luft steigert zusätzlich dein Immunsystem.
Zudem solltest du genau auf deinen Körper achten und nicht übertreiben. Schone deinen Körper, der nach der Schwangerschaft geschwächt ist und fordere ihn in einem gesunden Maße. Besonders beckenbodenschonende Übungen sollten in deinem Sportprogramm Platz finden.

© Iurii Sokolov/123rf.com
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Der letzte aber wichtigste Tipp: Setze dich nicht unter Druck. Die Zeit mit deinem Kind ist meist viel zu kostbar, um sich jeden Tag zahlreiche Stunden dem Sportprogramm im Fitnessstudio zu widmen. Bereits kleine Veränderungen im Alltag helfen, um nach der Schwangerschaft überschüssige Pfunde zu verlieren. Genieße diese Zeit und akzeptiere deinen Körper. Nur so kannst du langfristig dein Wohlbefinden steigern!

Dein Weg zum perfekten After-Baby-Body

Ganz nach eigenen Vorlieben kannst du deine sportlichen Einheiten in deinen Alltag integrieren. Hier bieten sich besonders Kurse an, bei denen du dein Kind einfach mitnehmen kannst. Somit entfällt die lästige Suche nach dem passenden Babysitter und du verbringst wertvolle Zeit mit deinem Kind. Eine gesündere Lebensweise kann dir helfen, dass du schnell zu sichtbaren Erfolgen kommst, die sofort dein Wohlbefinden steigern und dich fitter werden lassen.
Starte jetzt mit deiner nächsten sportlichen Herausforderung und widme dich deinem After-Baby-Body!

Sport in der Schwangerschaft – ein Erfahrungsbericht

Das Sport in der Schwangerschaft gut tut und mittlerweile ausdrücklich empfohlen wird, sofern eine komplikationslose Schwangerschaft vorliegt, ist schon längst kein Geheimnis mehr.

So bringt eine regelmäßige körperliche Aktivität doch viele Vorteile:

  • Weniger Rückenschmerzen und eine bessere Haltung
  • Besseres Körpergefühl auch für den Beckenboden
  • Aktivere Beckenbodenmuskulatur und damit seltener Probleme mit Inkontinenz
  • Geringere Gewichtszunahme und weniger Gewichtsprobleme nach der Schwangerschaft
  • Weniger Wassereinlagerungen und Muskelkrämpfe
  • Weniger Verstopfungen
  • Erholsamerer Schlaf
  • Verbesserte Sauerstoffaufnahme für Mutter und Baby
  • Bessere Blutversorgung des gesamten Körpers
  • Schnellerer Geburtsverlauf und weniger Schmerzen unter der Geburt
  • Schnellere Wiederherstellung der eigenen Fitness nach der Entbindung
  • Mehr Energie und eine bewusstere Ernährungsweise
  • Positive Stimmung und ein stabileres Selbstwertgefühl
  • Geringeres Risiko an schwangerschaftsbedingten Beschwerden zu erkranken wie z.B. Bluthochdruck oder Diabetes

Aber auch für das ungeborene Baby entstehen zahlreiche positiven Auswirkungen:

  • Babys von aktiven Schwangeren kommen nachweislich vitaler zur Welt
  • Das Schaukeln im Mutterleib beruhigt dein Baby
  • Die Sinnesorgane entwickeln sich besser
  • Die Babys sind leichter und weisen bei der Geburt einen geringeren Fettanteil auf
  • Geringere Rate von Übergewicht im Kindesalter

Das alles sind gute Gründe, auch in dieser besonderen Zeit nicht inaktiv zu werden, sondern etwas für sich und sein Baby zu tun.

Nach meiner jahrelangen Tätigkeit als Physiotherapeutin und Trainerin im prä- und postnatalen Bereich konnte ich nun den Selbstversuch starten, als ich selber zum ersten Mal schwanger geworden bin. Theorie und Praxis sind ja bekanntlich doch immer ein Stück weit voneinander entfernt. Nach zahlreichen Fortbildungen rund um Schwangerschaft und Sport, meines Studiums im Fitness und Gesundheitsbereich und meiner Abschlussarbeit, bei der ich die Auswirkungen von Sport in der Schwangerschaft im Zusammenhang von Gestationsdiabetes untersucht habe, war ich nun mehr als gespannt, wie es sich wohl praktisch anfühlt schwanger zu sporteln 😉.

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Gesagt getan. Glücklicherweise ging es mir gerade in den gefürchteten ersten Wochen eigentlich recht gut. Klar war mir mal etwas flau im Magen oder ich habe so manches Essen einfach nicht runtergebracht oder hatte Lust auf Dinge dich ich sonst eher nicht so gerne gegessen habe. Aber im Großen und Ganzen war ich echt froh, dass mich die ersten Wochen kaum eingeschränkt haben. Die oft beschriebene unendliche Müdigkeit konnte ich wunderbar mit meiner gewohnten körperlichen Aktivität besiegen und so ging es mir im ersten Trimester wirklich gut. Mein Sportprogramm musste ich kaum einschränken. Lediglich auf Skifahren und Klettern habe ich aber doch von Anfang an verzichtet. So hatte ich nun ein wenig Sorge mich zu verletzen. Aber ich denke, dass darf und muss auch jede werdende Mama für sich entscheiden. Nach den ersten 12 Wochen beginnt das absolute Wohlfühltrimester, wie es oft genannt wird. Wunderbar, so eine Schwangerschaft ist ja wirklich angenehm, war mein Gedanke. So ganz ohne Beschwerden und Bauch (auch dieser ließ nämlich noch eine ganze Weile auf sich warten) ist das ja ein Spaziergang. Aber: Weit gefehlt! Kaum waren die ersten 12, 13 Wochen rum und ich im hochgelobten „Wellness-Trimester“ angelangt, wurde ich erstmal so richtig krank. Nein, nichts Gefährliches sondern, eine Erkältung die heftiger war, als alle die ich bisher kannte. Aus einem normalen Schnupfen wurde eine Kieferhöhlenentzündung mit Fieberschüben und allem was dazu gehört. An Sport war erst einmal nicht zu denken, war ich doch froh, den Einkauf geschafft zu haben und mich nun endlich wieder ins Bett zu legen. Die ersten ein, zwei Wochen habe ich noch ganz gut hinbekommen. Mit viel Schlaf, Ruhe und ein paar Hausmittelchen welche in der Schwangerschaft eben erlaubt sind. Doch als auch nach dieser Zeit nicht wirklich eine Besserung in Sicht war, wurde ich wirklich ungeduldig. Normalerweise hätte man spätestens jetzt zu Medikamenten gegriffen, um das alles ganz schnell wieder loszuwerden. Nicht so aber in dieser Situation. Und so ging es muntere 12 Wochen so weiter – bis ich endlich wieder fit! Ich habe richtig gemerkt, wie mein Körper massiv mit der Umstellung von „nicht schwanger“ auf „schwanger“ zu kämpfen hatte und jegliche Reserven waren wohl plötzlich nicht mehr vorhanden. Hinzu kam sicherlich auch, dass das Immunsystem einer Schwangeren etwas „runtergefahren“ wird, um den Fötus bzw. Embryo, der ja auch zu 50% aus väterlichem „Material“ – also für den eigenen Körper fremdes Material – besteht nicht abzustoßen.

Young healthy pregnant woman doing yoga exercises in nature outdoors on green grass on fitness mat at sunset. Happy pregnancy and motherhood concept
Young healthy pregnant woman doing yoga exercises in nature outdoors on green grass on fitness mat at sunset. Happy pregnancy and motherhood concept

Doch nach dieser Durststrecke, die mir immerhin in den ersten zwölf Wochen erspart geblieben ist, ging es mir zum Glück wieder gut. So konnte ich fast weiterhin normal Sporttreiben und damit die kleinen Wehwehchen wie einen schmerzenden Rücken oder die Müdigkeit immer ganz schnell wieder vertreiben. Generell habe ich die Erfahrung gemacht, dass es mir nach dem Sport wirklich besser ging. Das Zwicken und Zwacken war verschwunden, ich habe mich voller Energie gefühlt und auch konnte ich meine Figur die Schwangerschaft ganz gut beibehalten – abgesehen vom Bauch natürlich 😉. Trotz der sommerlichen Hitze hatte ich nicht mit Wassereinlagerungen zu kämpfen und auch die Beweglichkeit ist mir weitestgehend erhalten geblieben. Natürlich konnte ich irgendwann nicht mehr Joggen, zum einen war es nicht mehr wirklich angenehm und ich wollte dies meinem Beckenboden nicht zusätzlich zumuten. Aber auch eine zügige Walking-Einheit tat gut und ich konnte danach tatsächlich besser schlafen. Einen verspannten Rücken konnte eigentlich immer mit ein paar Yoga- und Dehnübungen wegzaubern und auch die Puste blieb mir bis zum Ende Schwangerschaft recht gut erhalten.

Generell habe ich durch meine Schwangerschaft gelernt, noch mehr auf mich und meinen Körper und seine Signale zu hören. Klar ist Bewegung und körperliche Aktivität wichtig und gut, aber manchmal ist weniger mehr. So, hat es an manchen Tagen einfach gut getan ein wenig Atem- und Dehnübungen durchzuführen und wieder an anderen war man voller Energie, sodass man locker seine gewohnte Sporteinheit mit dem Rad oder Kräftigungsübungen z.B. mit dem eigenen Köper durchführen konnte.

Alles in allem kann ich die wissenschaftlichen Untersuchungen durchaus bejahen und alle werdenden Mamas motivieren, etwas Aktivität in diese besondere Zeit mit einzubauen. Selbstverständlich sollte dies natürlich immer von eurer Gynäkologin oder eurem Gynäkologen abgesegnet werden.

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Vielleicht sehen wir uns bald mal bei buggyFit in „Fit durch die Schwangerschaft“?!

Wir würden uns sehr freuen!!!

 

 

 

Der Mutterschutz beginnt – Vorfreude und Anspannung wechseln sich ab

„Sind die letzten 34 Wochen tatsächlich schon um?“ Zumindest mich beschäftigte diese Frage, umso näher mein letzter Arbeitstag gerückt ist. Gerade hat man doch erst noch den positiven Test in der Hand gehalten und es hat sich angefühlt als würden die ersten 12 Wochen zu einer absoluten Ewigkeit mutieren. Schließlich will man zu dieser Zeit oft noch nichts sagen. So ist doch vieles noch so ungewiss – ganz zu schweigen vom eigenen Gefühlschaos. Vor allem dann, wenn es sich, wie bei mir, um die erste Schwangerschaft handelt.

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Mutterschutz

Sind die ersten drei Monate erst einmal geschafft, der Chef oder die Chefin informiert und die Familie eingeweiht, beginnt für die meisten von uns eine deutlich entspanntere Zeit. Oft sieht man zwar noch nicht viel, aber man kann die Vorfreude nun endlich teilen und schon die ein oder andere Kleinigkeit shoppen. Hinzukommt das die mehr oder weniger kleinen Beschwerden nachgelassen haben und es einem körperlich oft sehr gut geht. In dieser Phase stecken wir zudem noch in unserem vollen Berufs- oder Familienalltag und so geht sie dahin – die Zeit. Der Bauch wölbt sich immer mehr und erste Kindsbewegungen werden spürbar und die Vorfreude wächst und wächst.

Und dann steht da plötzlich eine 3 – was anfangs in unendlich weiter Ferne lag ist nun plötzlich da. Um diese Zeit beginnen wir in der Regel mit einem Geburtsvorbereitungskurs und machen uns spätestens jetzt ernsthaft Gedanken über den richtigen Kinderwagen.

Wir stecken also schon mitten drin im 3. und letzten Trimester unsers kleinen Abenteuers – denn das ist so eine Schwangerschaft wahrlich. Das erste CTG wird geschrieben, die letzte große offizielle Ultraschalluntersuchung findet nun statt. Das Geschlecht ist meistens schon bekannt, die Tritte werden immer deutlicher und der Bauch nimmt auch immer mehr an Umfang zu. Und damit auch manchmal unsere Beschwerden. So lassen sich die Schuhe einfach nicht mehr so leicht binden 😉.

Spätestens jetzt realisieren wir auch deutlicher, dass es nun wirklich nicht mehr lange hin ist, bis wir unser Baby tatsächlich in den Armen halten und unser Leben wohl gehörig auf den Kopf stellen wird.

In meiner letzten Arbeitswoche, mit dem ständigen Abschied nehmen von Kollegen und auch von unseren buggyFit-Mamas, die teilweise schon so lange mit uns trainieren, ist es mir dann so richtig klar geworden.

Der Abschied fällt schwer – schwerer als gedacht. So ist es doch ein recht langer Zeitraum, für den wir erstmal nicht wieder zurückkehren werden. Denn nun beginnt erstmal ein ganz anderer und der wohl wichtigste Job der Welt:  Mama sein!

Franziska

Aber nun zu euch liebe (werdende) Mama: Wie ging es euch damit? Als er (endlich?) da war – der Mutterschutz?

Angst? Vorfreude? Anspannung? Das berühmte weinende und lachende Auge? Oder hattet ihr gar keinen Mutterschutz, da ihr vielleicht selbstständig seid, ihr noch weitere Kinder zu versorgen hattet, oder euer kleiner Zwerg einfach viel zu früh auf die Welt kam?

buggyFit freut sich über ganz viele Erfahrungsberichte/Kommentare von euch!!!

 

 

 

 

Let`s plank! Aber welche Fehler kannst du beim Planken machen?

Ob beim Yoga, im Functionaltraining oder zuhause… . Planken kennt mittlerweile jeder!

Planken kannst du überall und ohne Ausrede denn du brauchst dafür nur deinen eigenen Körper!

Beim Planken werden die sogenannten Coremuskeln trainiert, dazu gehört die Bauch- und Beckenbodenmuskulatur, die Gesäß- und Hüftmuskulatur sowie die Rückenmuskulatur.

So trainierst du mit der Planke deine Körpermitte was für eine tolle Haltung und Ausstrahlung sorgt!

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Welche Fehler kannst du beim Planken machen?

  1. Hängebauch statt Brettposition! Aktiviere deine Bauchmuskulatur, vor allem den querverlaufenden Transversusmuskel.
  2. Falsche Armposition! Platziere deine Hände oder Unterarme direkt unter deinen Schultern.
  3. Unsichtbar! Auch wenn du deine Beckenbodenmuskulatur nicht sehen kannst, aktiviere deine 3Beckenbodenschichten immer beim Planken!
  4. Gebeugte Knie! Strecke deine Kniegelenke und aktiviere so noch mehr deine Beinmuskulatur!
  5. Rundrücken! Ziehe deine Schulterblätter zusammen wie wenn du eine kleine Murmel damit festhalten möchtest und strecke deine Wirbelsäule!

Und hier der Plan für deine Plank Challenge!

30Tage Plank Challenge

1.Tag   20Sekunden                 16.Tag 2Minuten

2.Tag   20Sekunden                 17.Tag 2Minuten

3.Tag   30Sekunden                 18.Tag 2Min. 30Sek.

4.Tag   30Sekunden                 19.Tag Pause

5.Tag   40Sekunden                 20.Tag 2Min. 30Sek.

6.Tag   Pause                          21.Tag 2Min. 30Sek.

7.Tag   45Sekunden                 22.Tag 3Minuten

8.Tag   45Sekunden                 23.Tag 3Minuten

9.Tag   1Minute                        24.Tag 3Min. 30Sek.

10.Tag 1Minute                        25.Tag 3Min. 30Sek.

11.Tag 1Minute                        26.Tag Pause

12.Tag 1Min. 30Sek.                27.Tag 4Minuten

13.Tag Pause                          28.Tag 4Minuten

14.Tag 1Min. 40Sek.                29.Tag 4Min. 30Sek.

15.Tag 1Min. 50Sek.                30.Tag 5Minuten

Viel Erfolg wünscht Dir, Deine Bettina, buggyFit Trainerin und Physiotherapeutin aus München.

Heißhunger ade!

Fit young woman fighting off fast food
Fit young woman fighting off fast food

Die Vorweihnachtszeit ist wunderschön und tückisch zu gleich. So lauern doch an jeder Ecke unwiderstehliche Versuchungen von gebrannten Mandeln über Lebkuchen oder selbstgebackenen Plätzchen. Zum Glück gibt es da diesen Sport der hält ja bekanntlich schlank, wenn da nicht immer – oder manchmal zumindest – dieser doofe Belohnungsgedanke oder noch schlimmer dieser Heißhunger wäre…

Wer kennt das nicht, oder zumindest kenne ich keine Frau die das nicht kennt: frau strampelt sich ab und zur Belohnung gibt es etwas Leckeres. Ich zum Beispiel belohne mich mit Süßigkeiten, Torte, Kuchen, Kaiserschmarrn und so weiter… dabei bereue ich es nicht, aber jeden Tag- das ist dann schon etwas zu viel ;0)

Nach 2 Entgiftungen mit dem Programm von  „22 Tage Zuckerdetox“, weiß ich aber nun auch, was ich wirklich gegen diese Heißhungerattacken machen kann, und was wirklich hilft. Hier die 5 „Geheimtipps“, die so geheim gar nicht mehr sind:

1) Ingwer

Bremst den Heißhunger ziemlich gut ab. Bei unseren winterlichen Temperaturen und den vielen Verlockungen die die Adventszeit so zu bieten hat, mache ich mir sehr gerne einen Ingwer-Pfefferminz-Zitronen Tee. Frisch aufgebrüht und heiß getrunken, ist diese Kombination nicht nur lecker, sondern auch richtig  gesund und sagt so manchem kleinen Schweinehund den Kampf an!

2) Leinsamen, Chiasamen, Flohsamen und Co.

Mach Müsli draus! Das schmeckt auch Kindern und die kleinen Samen haben es wirklich in sich! Vor allem halten sie dich für einige Stunden so richtig satt. Unser Rezeptvorschlag: 250 g fettarmen Naturjoghurt, eine Banane, Samen nach Belieben und ein topping was frau so mag.  Bei mir sind es: Dinkel Crunchy und Rosinen.

Healthy food selection with fruits, vegetables, seeds, superfood, cereals on gray background
Healthy food selection with fruits, vegetables, seeds, superfood, cereals on gray background

3) Chili

Gut wenn Du es feurig magst! Chili bremst den Hunger auf Süßes nämlich auch ganz gut aus. Chilibäumchen können am Fenster oder im Sommer auch draußen, schön selbst groß gezogen werden. Frische und getrocknete  Chilischoten sind aber auch in jedem gut sortierten Supermarkt erhältlich. (Vorsicht: Sie variieren in ihrer Schärfe jeweils sehr stark!) Wenn die Schoten schön rot sind kannst Du sie trocknen und dann in der Mühle wie Salz und Pfeffer mahlen oder in Olivenöl einlegen- das macht das Öl auch sehr geschmackvoll und die Schoten halten sich dadurch sehr lange. Wem das zu viel Aufwand ist, der besorgt sich einfach ein Olivenöl mit Chiligeschmack ;).

4) Eier

Iss doch mal morgens 3 hart gekochte Eier statt dem Schokoladenbrötchen – danach brauchst Du länger nichts mehr! Garantiert!

5) Avocado

zugegebenermaßen nicht sehr umweltfreundlich, muss sie doch um den halben Globus zu uns reisen, dafür aber sehr gesund, reich an guten Fetten, sättigt sie sehr langanhaltend und ist als Brotaufstrich, Salatbeilage oder einfach mal so zum Löffeln mit etwas Salz und Pfeffer sehr variabel einsetzbar.

In Kombination mit Bewegung, am besten natürlich an der frischen Luft, mit buggyFit in unseren vielen verschiedenen Parks kurbeln wir unseren Stoffwechsel nochmal zusätzlich so richtig an!!!

Viel Spaß beim Ausprobieren wünscht dir dein buggyFit-Team!

Wir sehen uns sicher bald in einem unserer Parks 😉

Sündenfreier Sommergenuss

Sommer ist doch etwas Wunderbares. Die Sonne lacht, das Thermometer schwitzt und Wasser übt eine magische Anziehungskraft auf uns aus.

Doch nicht nur Wasser sorgt im Sommer für die dringend gewünschte Abkühlung, auch ein Eis wirkt wahre Wunder. Ich würde sogar soweit gehen, dass zu einem perfekten Sommertag ein Eis unbedingt dazugehört! Und wenn man sich seinen gefrorenen Gaumenschmaus noch super schnell selbst herstellen kann und das ganz ohne Zucker, spricht überhaupt nicht’s dagegen auch mal öfter in die Gefriertruhe zu greifen.

Eis am Stiel ist fast so schnell zubereitet wie Eiswürfel und man kann je nach Lust und Laune verschiedenste Zutaten miteinander kombinieren. Mein Vorschlag wäre besonders erfrischende und besonders gesundes Popsicles mit Kokoswasser und Wassermelone. Auf Zuckerzusatz habe ich völlig verzichtet, aber ein paar Tropfen Reissirup kann man problemlos dazugeben. Dann bleibt das Eis immer noch schön gesund.

BuggyFit Eis (11)

Wer zudem noch etwas an seiner Bikinifigur arbeiten will, kann auf das Superfood des Sommer zurückgreifen: Basilikumsamen! Die Samen quellen innerhalb kürzester Zeit und sind daher bestens geeignet Heißhungerattacken vorzubeugen und für ein langanhaltendes Sättigungsgefühl zu sorgen. Geschmacklich sind sie neutral und eignen sich daher sehr gut dafür ein wenig in der Wassermelone zu baden.

Hier nun der Zubereitungsvorschlag für etwa 8 Popsicles:

300g Wassermelone, kernlos

150ml Kokoswasser

1-2 TL Basilikumsamen (optional)

Reissirup (optional)

außerdem benötigt man Eis-am-Stiel Bereiter

 

1) Die Wassermelone aus der Schale lösen und in Stücke schneiden. Diese in eine Schüssel geben und fein pürieren. Das schafft jeder Stabmixer. Bei einer Melone mit Kernen sollte man das Püree durch einen Sieb drücken und die Kerne herausfiltern.

2) Nun die Melone mit dem Kokoswasser vermischen. Wem die Süße der Wassermelone nicht genügt, gibt nun etwas Reissirup in das Püree. Die Menge ist abhängig vom individuellen Süß-Bedürfnis.

3) Das Melonenwasser mit etwa 2 Teelöffel Basilikumsamen mischen (optional) und sofort in die Eisbereiter gießen.

4) Abschließend die Eisbereiter gut verschließen und in den Gefrierschrank geben, bis das Eis gefroren ist.

Für weitere gesunde Schmausereien gerne auf meinem Blog www.seelenschmauserei.de vorbeischauen oder bei Instagram @seelenschmauserei folgen!

Liebe Micha, vielen Dank für das leichte Sommerrezept.♥

Zitronengranita

Lecker, gesund und kalorienarm: Die Zitronengranita aus Italien ist als Desert oder einfach zwischendurch die perfekte Abkühlung an heißen Sommertagen.

Zutaten für 4 Personen:
400 ml Wasser
80 g Honig
50 ml Holunderblütensirup
200 ml Zitronensaft (ca. 4 Zitronen)
abgeriebene Schale von 1 Zitrone
Zitronenscheiben zum Garnieren

Zubereitung:
Wasser bei schwacher Hitze erwärmen, den Honig zugeben und unter Rühren auflösen. Wenn Der Honig aufgelöst ist, den Topf vom Herd nehmen und zum Abkühlen an die Seite stellen.

Zitronensaft, Holunderblütensirup und Zitronenschale unterrühren. Die Mischung in eine Gefrierdose stellen und einen Tag lang ins Tiefkühlfach stellen.

Die Gefrierdose kurz unter heißes Wasser geben und den Eisblock heraus nehmen. Dieser wird nun grob zerkleinert und dann in einer Küchenmaschine gemixt, bis es nur noch aus kleinen Eiskristallen besteht.

Ich habe den großen Eisblock in ein sauberes Geschirrtuch gewickelt und dann mit dem Fleischklopfer bearbeitet, bis es nur noch kleine Eiskristalle gab, das ging auch sehr gut.

Die Eiskristalle werden in Gläser gefüllt, mit der Zitronenscheibe garniert und dann sofort serviert.