Kinderparadies in den Bergen

Hallo liebe Mama, hallo lieber Papa!

Was denkst Du, wenn ich Dir sage, dass es einen Platz gibt an dem Du Dich entspannen kannst? Was sagst Du, wenn ich Dir erzähle, dass es zusammen mit Deinen Kindern ist? Kannst Du Dir vorstellen in der Früh aufzuwachen und den Blick in die Ferne schweifen zu lassen, dabei hörst Du nichts, blickst jedoch auf wunderbare Berge und Täler in allen erdenklichen Farben der Natur? Deine Kinder stehen mit rosigen Backen neben Deinem Bett und freuen sich auf Dich, eure gemeinsame Zeit und dass Du dabei soooo entspannt bist. Kannst Du es Dir vorstellen? Wenn ich von diesen magischen Platz erzähle, den ich auch schon selbst mit der ganzen Familie erlebt habe, wünscht Du Dir diesen Platz auch zu kennen?

IMG_0296Ja? Dann lies weiter, ich verrate es Dir- aber nur unter einer Bedingung: bitte sag es an andere Eltern weiter, die so einen Platz auch gerne kennen lernen möchten, denn dieser wunderbare Platz ist für uns alle da, und soll niemanden von uns Eltern verwehrt werden.

Ein neues Mitglied ist in die buggyFit Familie eingezogen, „We proudly present“  das wunderbare Almfamilyhotel Scherer in Obertilliach, Osttirol.

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Eingebettet inmitten der wunderbaren karnischen Alpen im Lesachtal, ist es ein Rückzugsort für gestresste Großstädter und alle anderen die einfach mal inmitten der Natur entspannen wollen. Das Dorf, Obertilliach, an sich ist schon einen Besuch wert. Wusstet ihr, dass der letzte James Bond hier gedreht  wurde und Daniel Craig (ja DER Daniel Craig!!) begeistert war?! Ein malerisches Idyll, klein aber fein und es gibt alles was frau und man so braucht (wenn denn das Hotel verlassen werden möchte?!). Zwei kleine Supermärkte, eine Post, eine Bücherei, verschiedene Restaurants und Cafés und sogar einen Nacht-Wächter! Der ist auch der letzte seiner Art. Er geht jeden Abend durchs Dorf und singt ein bestimmtes Lied. Der Wächter ist dafür zuständig, dass das Dorf nicht abbrennt. Er freut sich über Begleiterinnen und Begleiter und bindet Kinder bei seinem Rundgang durchs Dorf mit ein! Toll!! Von Obertilliach aus kann auch wirklich viel unternommen werden. Fußläufig vom Hotel, ist die Gondel zum Golzentipp erreichbar. Nach einer spektakulären Fahrt landen wir auf der Conny-Alm und von da aus zum Kinder Erlebnis Wanderweg mit verschiedenen Sinnes Stationen, die natürlich ins Landschaftsbild integriert sind.

Aber zurück zum Almfamilyhotel Scherer. Mit welchem Bereich fange ich an? Wichtig ist uns natürlich die Kinderbetreuung. Nur wenn sich die Kids wohl fühlen, wird der Urlaub für uns alle entspannt.

Wir persönlich setzten auf eine Mischung von Ausflügen und Kinderbetreuung im Hotel, und dies wird uns hier richtig leicht gemacht. Rebekka aus dem Himbeer-Golli-Club ist super flexibel und geht spontan auf unsere Wünsche und die der Kinder ein. IMG_0461

 

Nach unseren Familienausflügen verlangen unsere 2 Süßen nach dem Himbeer-Golli-Club, na nix leichter als das! Vielen Dank liebe Rebekka, wir machen uns ruhigen Gewissens auf zum Wellness-Bereich. Sauna, Dampfbad, Infrarot Kabine und ein toller Außenbereich mit Blick auf die (ach wie lieb ich sie!!) Berge.

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Nach dem Saunaaufguss, der jeden Tag einen neuen Duft für uns bereithält, geht’s auf die Sonnenterrasse und dann zum Heu-Bad in den Ruhebereich. Die Farben, der Geruch nach Heu und die Ruhe sind Balsam für Körper, Geist und unsere Seelen. Hier entspannen wir und nicken sogar ab und an mit einem Lächeln im Gesicht ein. Es sind auch ständig neue, interessante Magazine griffbereit um zu schmökern und um mal wieder auf den neuesten Stand der Trends zu kommen. Was aber nach dem ganzen Tag wirklich die Krönung ist, ist das Essen!

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Wie der Koch das macht ist mir ein Rätsel, ich hoffe aber ich kann ihm noch einmal über die Schultern schauen! Das Essen ist einfach DER Traum! Die Platzierung der Speisen wirkt leicht, spontan und doch absolut durchdacht. Die verschiedenen Geschmacksrichtungen, die Würzung und die Gaumenfreude sind nicht von dieser Welt und ich lüge nicht wenn ich euch sage: das IST das beste Essen welches wir je in einem Hotel genießen durften! Der Küchenchef hat die ganze Welt bereist und ist mit einigen Auszeichnungen zurück in seine Heimat gekommen, um uns und seine Gäste jeden Tag aufs Neue eine Freude zu machen- vielen Dank dafür! Auch die Kinder, die mal mit uns essen mal mit den anderen Kindern und der Kinderbetreuung, werden nach Strich und Faden verwöhnt und bekommen, wie wir, alles auf feinen Tellern und mit richtigem Besteck serviert- auch etwas ganz Besonderes für die Kleinen und zeigt wie sehr gerade die Kinder hier respektiert werden, vielen Dank dafür!

Kinderparadies in den Bergen. Ja, ich hab viel geschwärmt vom Essen, vom Wellnessen, allen Ausflugsmöglichkeiten, aber was ich noch nicht erzählt habe, fast das gesamte Erdgeschoss ist ein einziges Kinderparadies. Der Indoor Bereich ist aus heimischen Bäumen mit viel Liebe zur Handarbeit und zum Detail gemacht. Das Maskottchen ist der Himbeergolli, DIE Frucht der Region.

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Die Kinder fühlen sich wohl und sehr gut aufgehoben in der Kinderbetreuung. Wir Eltern können also in Ruhe und ganz entspannt in der Sauna liegen, den Kids geht es sehr gut! Aber auch in der Sauna gibt es jedoch noch eine Kindersauna. Die wurde natürlich genutzt und dann sind wir alle auf der Sonnenterrasse in den Liegesäcken gelegen und haben es uns gut gehen lassen.

Wir sind jetzt schon wieder 2 Wochen zurück aus dem Urlaub in Osttirol, aber immer noch erholt und voller Energie. Wie fühlst Du Dich jetzt? Schau halt mal rein, vielleicht ist ja ein gutes Angebot für Dich dabei!? Es rentiert sich auf jeden Fall, stell Dir nur vor Du machst die Vorhänge auf und siehst… die Berge, ein paar Kühe oder Schnee. Alles ist leise, kein Flugzeug oder Autobahn stört Deine Ruhe und Deinen wohl verdienten Urlaub, stell es Dir nur mal vor! Es gibt ihn diesen Platz! Fahr doch mal hin! Ich wünsche Dir eine Gute Erholung!

Deine Dani und Family :)

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Fit durch die Schwangerschaft

Hurra ich bekomme ein Baby! Die Freude über die Schwangerschaft ist groß und gleichzeitig taucht eine Vielzahl von Unsicherheiten und Fragen auf ob Bewegung und Sport in den kommenden Wochen und Monaten gesund für Mutter und Kind sind und ob Sport in der Schwangerschaft schädlich sein könnte.

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Aufgrund wissenschaftlicher Erkenntnisse wird heute zur Bewegung während der Schwangerschaft geraten und empfohlen.

Die Vorteile von sportlicher Betätigung in der Schwangerschaft:

  • Sport stärkt das Herz-Kreislaufsystem, man fühlt sich fitter, belastungsfähiger und ermüdet nicht so schnell
  • Die Sauerstoffversorgung von Mutter und Kind wird verbessert
  • Generelle Verbesserung des Wohlbefindens, Vitamin D-Aufnahme beim Sport an der frischen Luft
  • Schwangerschaftsbeschwerden wie Krampfadern, Thrombosen, Schwangerschaftsstreifen werden verringert
  • Bessere Gewichtskontrolle und weniger Heißhungerattacken
  • Besserer Schlaf
  • Verringerung von Rückenproblemen, Wassereinlagerungen und Depressionen
  • Vorbeugung von Beckenbodenschwäche
  • Mama wird nach der Geburt wieder schneller fit
  • Knüpfung von sozialen Kontakten mit Gleichgesinnten beim Training in Gruppen

Natürlich sollten Unsicherheiten immer vorher mit einem Arzt abgesprochen werden.

Was zu vermeiden ist

Auch wenn Sport in der Schwangerschaft Vorteile bringt, so sollten werdende Mütter zu starke körperliche Belastungen meiden wie zum Beispiel Leistungssport, Wettkämpfe und andere Extremsportarten.

Grundsätzlich sollten in der Schwangerschaft Sportarten gemieden werden die ein hohes Verletzungsrisiko darstellen, Sportarten die erhöhte Sturzgefahr mit sich bringen sowie schnelles beschleunigen und abbremsen.

Geeignete Sportarten 

Empfohlen werden Sportarten mit moderater Belastung, die Spaß machen ohne sich zu sehr zu erschöpfen. Hierzu zählen:

  • Schwimmen
  • Walken, Nordic Walking
  • Radfahren
  • Laufen
  • Krafttraining mit leichten Gewichten

 

Balance – Übung für das Gleichgewicht

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Stelle dich auf dein rechtes Bein, verteile das Gewicht gleichmäßig auf Ferse, Kleinzehen- und Großzehenballen, beuge dein Standbein leicht an. Platziere den linken Fuß in Kniehöhe des rechten Beines.

Führe deine Arme nach oben und drücke beide Handflächen aufeinander, entspanne dabei die Schultern.

Richte die Wirbelsäule auf und strecke dich lang.

Stelle dir vor du stehst stabil auf dem Boden wie ein großer starker Baum der fest mit seinen Wurzeln in der Erde verankert ist.

Halte diese Position für 30Sekunden während zu gleichmäßig weiteratmest dann wechsle die Seite.

Wiederhole diese Übung 3x pro Seite.

Rückenmuskulatur- und Tiefenmuskulatur

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Im Vierfüßlerstand platzierst du deine Hände direkt unterhalb der Schultern. Beuge deine Ellenbogen leicht. Deine Knie befinden sich direkt unter den Hüftgelenken und sind leicht geöffnet. Deine Wirbelsäule ist gerade ausgerichtet. Von hier aus löse nun dein rechtes Bein in die Horizontale, achte auf ein gerades Becken und ziehe in der Endposition deine Fußspitzen vom rechten Fuß Richtung Boden. Löse deinen linken Arm vom Boden und stecke ihn diagonal nach vorne, der linke Daumen ist dabei nach oben ausgerichtet. Aktiviere deine Beckenboden sowie deine Bauchmuskulatur und halte diese Übung für 30Sekunden, dann wechsle die Seite.

Wiederhole diese Übung 3x pro Seite. 

Schöne Taille

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Platziere deinen linken Ellenbogen direkt unter deiner linken Schulter und drücke dich aktiv aus der Schulter heraus. Winkle deinen linken Unterschenkel an und hebe dich in den Seitstütz. Strecke deine Wirbelsäule lang, dein Kopf ist in Verlängerung der Wirbelsäule. Dein oberer Arm und oberes Bein streckst du lang mit der Einatmung, mit der Ausatmung ziehst du deinen rechten Ellenbogen und dein rechtes Knie zusammen. Aktiviere mit der Ausatmung wieder deine Beckenboden- und Bauchmuskulatur. Mit der Einatmung streckst du Arm und Bein wieder lang.

Wenn du noch Kraft hast halte am Ende noch die gestreckte Position für 10Sekunden.

Dann wechsele die Seite.

2-3x 15Wiederholungen pro Seite.

Starke Körpermitte

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Komme in eine Stützposition, deine Hände unterhalb der Schultern und deine Füße hüftbreit geöffnet. Schiebe deinen Po Richtung Himmel wie ein umgedrehtes V.

Löse dein rechtes Bein vom Boden und strecke es nach hinten oben mit der Einatmung.

Mit der Ausatmung beuge dein rechtes Bein und führe es diagonal unter deinem Körper durch Richtung linken Ellenbogen. Aktiviere dabei deine Beckenboden- und Bauchmuskulatur. Mit der Einatmung strecke das rechte Bein wieder nach hinten oben aus.

2-3x 15Wiederholungen pro Seite.

Angemessener Sport in der Schwangerschaft ist also definitiv möglich und bringt viele tolle Vorteile.

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So kann Frau auch noch mit einem dicken Bauch trainieren und tut dabei nicht nur sich selbst etwas Gutes sondern auch für ihrem ungeborenem Kind!

 

Viel Spaß beim Trainieren!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Für Mamas Wohlbefinden!

Dein Mama Alltag ist stressig, da bleibt wenig Zeit für Dich. Deshalb haben wir ein paar kleine Tricks für Dich, wie du auch im Alltag zwischendurch ein klein wenig was für dein Wohlbefinden tun kannst.

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7 Mama Fitness Tipps

  1. Positionswechsel!

Drehe beim Schieben des Kinderwagens die Hände um, das heißt greife von unten und ziehe deine Schulterblätter nach hinten-unten als ob du sie in die Hosentasche stecken wolltest!

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Dadurch richtest du dich auf und deine Schultern werden zurückgeschoben.

 

 

 

 

 

 

  1. Beckenbodenaktivierung!

Aktiviere jedes Mal wenn du dein Baby hochhebst deine 3Beckenbodenschichten und deine Bauchmuskulatur( Bauchnabel nach innen, oben ziehen)  mit der Ausatmung.

So trainierst du jeden Tag deine Beckenbodenmuskulatur für eine starke Körpermitte.

  1. Atme durch!

Atmung ist Leben und durch die Schwangerschaft ist meistens die Brustkorbbeweglichkeit eingeschränkt.

Lege deine beiden Hände auf deinen Bauch, z.B.: im Sitzen, Stehen oder Liegen und atme tief durch die Nase in deinen Bauch/Hände ein, halte den Atem für 3Sekunden an und atme dann über die Nase vollständig aus.

Mache auch hier eine kurze Atempause von 3Sekunden und wiederhole das für 10Atemzüge.

 

  1. Zeit für dich!

Nimm die jeden Tag 15Minuten Zeit für dich, vielleicht wenn dein Baby gerade schläft. Der Haushalt kann kurz warten.

Mache in diesen 15Minuten etwas für deinen Beckenboden, oder deine Bauchmuskulatur oder Atemübungen! Danach geht es dir gleich viel besser!

 

  1. Streck dich mal!

Stillhaltung, Baby tragen, … können ganz schön belastend für deinen Rücken sein. Darum raus aus der vorgebeugten Haltung und strecke dich doch mal nach oben, außen, in alle Richtungen so wie es dir gut tut. So schafft du Ausgleich und mobilisierst gleich deinen Körper!

 

  1. Zu zweit trainiert es sich leichter!

Schnappe dir eine andere Mama und geht zusammen zum Sport.

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Zu zweit könnt ihr euch viel besser gegenseitig motivieren und habt zusammen Spaß.

  1. Dehne deine Brustmuskulatur!

Baby tragen, stillen, wickeln, …alles zieht dich in eine krumme Haltung.

Darum dehne deine Brustmuskulatur: Stelle dich in Schrittstellung in einen Türrahmen, platziere deine Unterarme und Ellenbogen auf Schulterhöhe im Türrahmen und verlagere dein Gewicht leicht nach vorne bis zu eine Dehnung im Brustbereich spürst. Halte diese Dehnung für 30-60Sekunden.

Schwanger fliegen: 10 Tipps für einen sicheren Urlaub in der Schwangerschaft

Mit einem neugeborenen Kind sind die Möglichkeiten von einem Urlaub in fernen Gebieten meist begrenzt. Oft genug bietet es sich an, während der Schwangerschaft noch den ein oder anderen erholsamen Urlaub zu genießen. Zweisamkeit und Entspannung kann für

die bevorstehende Zeit gesammelt und einige Kraft getankt werden. Inwieweit das Fliegen während der Schwangerschaft jedoch ratsam ist, hängt von einigen Punkten ab. Wir von buggyfit.de möchten dir 10 Tipps vorstellen, die dich sicher durch den Urlaub in der Schwangerschaft kommen lassen. Nur so kannst du deinen Urlaub sorgenfrei genießen.

Schwanger fliegen: 10 Tipps für einen sicheren Urlaub in der Schwangerschaft

© Nadezhda Prokudina/123rf.com
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Grundsätzlich dürfen selbstverständlich auch Frauen in der Schwangerschaft fliegen. Gelegentlich ist hiervon jedoch aus einigen Gründen abzusehen. Wie du deinen Urlaub sicher gestalten kannst, möchten wir dir gerne mit den 10 folgenden Tipps näherbringen.
Zunächst sollte der Fortschritt der Schwangerschaft berücksichtigt werden. Während in den ersten drei Monaten der Schwangerschaft noch vom Fliegen abzusehen ist, bietet sich das zweite Trimester als bester Zeitpunkt an, um in ein Flugzeug zu steigen. Da der Embryo in einer starken Entwicklungsphase des ersten Trimesters noch empfindlich ist, ist das Fliegen eher nicht zu empfehlen. Nach diesem Trimester kann ein Flug in die entsprechende Urlaubsplanung eingebunden werden.
Weiterhin ist besonders die Flugstrecke zu berücksichtigen. Kurzstreckenflüge sind meist unbedenklich. Somit können hervorragend Urlaubsziele genutzt werden, die in der näheren Umgebung liegen. Langstreckenflüge eignen sich hier jedoch weniger. Schwanger zu fliegen kann bei Langstreckenflügen die ohnehin vorhandene Thrombosegefahr erhöhen. Auch eine Strahlenbelastung, die besonders bei bestimmten Flugrouten, den schwangeren Körper belasten.
Zudem sollte für mehr Bequemlichkeit auf ausreichend Platz zwischen den Sitzreihen geachtet werden. Besonders bei günstiges Airlines wird die Bewegungsfreiheit durch fehlenden Platz stark eingeschränkt. Um als Schwangere optimal zu fliegen, bieten sich Plätze am Rand an, da zusätzliche Beinfreiheit ermöglicht wird.
Für deine eigene Gesundheit und die deines Kindes solltest du Stress vermeiden. Gerade am Vortag der Reise oder am Flughafen entsteht oft Stress durch Zeitdruck. Plane deine Reise demnach gründlich, sodass du entspannt in den Urlaub starten kannst.
Eine ausreichende Versicherung trägt zu einem sicheren Urlaub bei. Beachte eventuelle Auslandsversicherungen sowohl innerhalb als auch außerhalb der EU. Wichtig ist es hier, dass du dich über mögliche medizinische Versorgung im Notfall informierst.
Auch die nötigen Papiere, wie Versicherungskarten und der Mutterpass sollten möglichst immer in deiner Nähe sein.
Weiterhin sollte auch eine Reiseapotheke Platz in deinem Gepäck finden, sodass du bestens vorbereitet bist. Kopfschmerztabletten und Mittel gegen Übelkeit können dir besonders in der Schwangerschaft schnell weiterhelfen.
Ausreichend Wasser während des Fluges kann dir helfen, dass du fit bleibt und dein Kreislauf beständig bleibt. Dein Allgemeinbefinden wird gestärkt und du fühlst dich ausgeglichener. Weiterhin ist die Luft in einem Flugzeug meist sehr trocken, sodass dein Körper ausreichend Flüssigkeit benötigt.
Für mehr Bequemlichkeit bietet es sich an, den Gurt möglichst weit unterhalb vom Bauch anzubringen. Gerade beim Start und bei der Landung kann es zu möglichen Druck kommen, der sich auf deinen Bauch auswirkt. Dem kannst du aber ideal mit dem entsprechenden Anlegen des Gurtes vorbeugen.

Bedenkenlos schwanger fliegen durch vorherigen Arztbesuch

© Viacheslav Iakobchuk/123rf.com
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Damit du deinen Urlaub wirklich bedenkenlos genießen kannst, solltest du bei Fragen unbedingt deinen Arzt fragen. Bei möglichen Krankheiten, wie beispielsweise Bluthochdruck, kann dir der Arzt durch eine gute medikamentöse Behandlung dennoch das Fliegen als Schwangere ermöglichen. Außerdem solltest du auf dein Körpergefühl vertrauen. Wenn du dich beispielsweise vor dem Fliegen fürchtest und Ängste entwickelst, wird der Flug zu einem stressigen Erlebnis. Hier solltest du deinen Körper nicht überschätzen und den Urlaub lieber nach der Schwangerschaft antreten. Aber auch nach der Entbindung solltest du deinem Körper genügend Erholung von mindestens einer Woche geben bevor du eine Flugreise unternimmst.
Ob und welche Flugreisen du antreten darfst, solltest du somit vom Fortschritt deiner Schwangerschaft und deiner eigenen Gesundheit abhängig machen. Bei Fragen solltest du dich jedoch immer an einen Arzt wenden. Nur so kannst du deinen Flug schwanger genießen!

Sauna in der Schwangerschaft – gesund mit Baby schwitzen oder doch lieber darauf verzichten?

Der Besuch in einer Saune fördert grundsätzlich das eigene Wohlbefinden und der körperlichen Gesundheit. Eine klassische Sauna ist meist zwischen 80° und 120° warm und die enthaltende Luftfeuchtigkeit beträgt meist nur wenige Prozent. Der kurze Aufenthalt in einer solchen Saune stärkt dein Immunsystem und wirkt sich positiv auf die Muskulatur aus. Saunen gibt es jedoch in den verschiedensten Arten und Bauweisen. Ob und welche Sauna du jedoch in der Schwangerschaft besuchen kannst, ist jedoch oft fraglich. Wir von buggyFit.de haben dir einige wichtige Punkte zusammengestellt, die du bei deinem nächsten Saunabesuch unbedingt beachten solltest!

Sauna in der Schwangerschaft

Du bist schwanger und möchtet ungern auf Saunabesuche verzichten? Ob und in welcher Weise eine Sauna in der Schwangerschaft dem noch ungeborenen Kind guttut, hängt von einigen Punkten ab. Du fragst dich, wie der Saunabesuch aussehen sollte und was du beachten musst? Wir haben hier einige Tipps zusammengestellt, die dir sicherlich helfen werden.
Zunächst einmal die gute Nachricht: Auch Schwangere dürfen grundsätzlich eine Sauna besuchen. Da während des Besuches die Durchblutung angeregt wird, hat dies auch durchaus positive Auswirkungen für die schwangere Frau. Während einer Schwangerschaft ist der Körper häufig geprägt von Krampfadern und Verspannungen. Durch die stärkere Durchblutung weiten sich die Gefäße und unangenehmen körperlichen Beschwerden der Schwangerschaft kann somit vorgebeugt werden. Außerdem ist eine Sauna in der Schwangerschaft ein Wohlfühlort, an dem sowohl der Körper als auch der Geist Entspannung finden kann.

© stylephotographs/123rf.com
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Auf einen Besuch in der Sauna während der Schwangerschaft solltest du jedoch verzichten, wenn du krank bist. Bei Erkrankungen der Niere oder Bluthochdruck solltest du dich und dein Kind schützen und die Sauna während der Schwangerschaft meiden. Solltest du dir bei deiner Erkrankung unsicher sein, bietet es sich an, dass du dir einen Rat von deinem Arzt einholst. Nur dieser kann deine Situation bestmöglich einschätzen.
Weiterhin solltest du auch bei einer Risikoschwangerschaft oder kurz vor der Entbindung von einem Saunabesuch absehen. Durch die hohen Temperaturen kann es im Einzelfall dazu kommen, dass Wehen ausgelöst werden. Zusätzlich können bestimmte Aromen, die dem Aufguss hinzugefügt werden, die Wehen anregen. Auch hier solltest du bei Bedenken deinen Arzt fragen.
Wenn du eine Sauna während der Schwangerschaft besuchen möchtest, kannst du folgende Tipps beachten, die dir weiterhelfen werden. Zunächst solltest du nichts überstürzen. Geh deinen Saunabesuch langsam an und starte mit geringen Temperaturen, um deinen Körper langsam an die neue Situation zu gewöhnen. Dafür kannst du dich beispielsweise auch auf die unteren Bänke der Sauna setzen. Dort ist es meist weniger warm und du wirst vor zu hohen Temperaturen geschützt. Weiterhin solltest du darauf achten, dass deine Saunagänge maximal 15 Minuten betragen. In dieser Zeit steigt die Körpertemperatur deines Kindes nur um ein geringes Maß. Von längeren Aufenthalten ist zum Schutz deines Kindes jedoch abzusehen.
Während der Schwangerschaft eine Saune zu besuchen kann viele Vorteile mit sich bringen. Achte jedoch darauf, deinen Blutkreislauf nicht zu überstrapazieren. Bedachte und langsame Bewegungen schützen dich vor Schwindelgefühlen und möglichen Stürzen. Weiterhin solltest du aufgrund des vielen Schwitzens genügend Flüssigkeit zu dir nehmen, um das Defizit bestmöglich auszugleichen.

Eigenes Körpergefühl in der Sauna während der Schwangerschaft wahrnehmen

© dolgachov/123rf.com
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Um deinem Körper und dem deines ungeborenen Kindes zu schützen, solltest du stets auf Warnhinweise deines Körpers achten. Überanstrenge dich nicht und brich notfalls den Saunabesuch ab. Nur so kannst der Besuch wirklich zu einem gesteigerten Wohlbefinden beitragen. Während der Schwangerschaft in der Sauna empfiehlt sich grundsätzlich eine Temperatur von 50° bis 60°. Durch Bewegungen deines Kindes kannst du zusätzlich wahrnehmen, ob es diesem in der Sauna gefällt. Lange Erholungspausen erhöhen den Wohlfühlfaktor und stärken deinen Geist!
Ob ein Besuch in der Saune während der Schwangerschaft sinnvoll ist, sollte jede Frau für sich selbst entscheiden. Je nach Körpergefühl und Fortschritt der Schwangerschaft sollte jedoch davon abgeraten werden. Um deinen Körper und den Körper deines Kindes zu schützen, solltest du bei Fragen unbedingt mit deinem Arzt sprechen. Denn nur im gesundem Zustand kannst du deinen Saunabesuch vollständig genießen!

After Baby Body – mit diesen Tipps zum Ziel

Die Geburt des eigenen Kindes ist wohl einer der glücklichsten Momente im Leben einer Mutter. Doch besonders nach der Schwangerschaft ist der Wunsch nach der vorherigen Körperfigur groß. Gedehnte Haut, schwache Muskulatur und ein schmerzender Rücken – von diesen Symptomen sind zahlreiche Frauen nach einer Schwangerschaft betroffen. Doch bereits mit einfachen Mitteln kannst du deine Muskulatur gezielt stärken und dein Körpergefühl verbessern. Um dich auf deinem Weg zu begleiten, haben wir von buggyfit.de dir 6 Tipps für den perfekten After-Baby-Body zusammengestellt. Mit diesen Tipps wirst du dich möglichst schnell wieder wohl und fit fühlen!

6 Tipps für den perfekten After-Baby-Body

Jeder Körper ist unterschiedlich – dies gilt natürlich auch für den Körper einer frischgebackenen Mutter. Demnach solltest du die folgenden Tipps in deinem Maße umsetzen. Nur so kannst du langfristig Erfolge wahrnehmen und deine Motivation beibehalten.
Als erstes solltest du dir ein Ziel setzen. Stelle dich der Frage, was genau du erreichen möchtest und wie viel Zeit du täglich aufbringen kannst. Möchtest du lediglich deine Ernährung ändern, deine Ausdauer erhöhen oder auch deine Muskulatur stärken. Gesetzte Ziele können dir helfen, dass du deine Fortschritte genau wahrnimmst und dich weiter motivieren. Achte jedoch darauf, deine Ziele nicht zu hoch angesetzt werden. Dies wird dich schnell deprimieren und deine Motivation nimmt ab.

© andriano/123rf.com
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Du hast dir Ziele gesetzt? Nun geht es an die Umsetzung deines After-Baby-Bodys. Je nach eigenen Vorlieben kannst du beispielsweise Übungen für die Muskulatur einfach zuhause durchführen. oder zu festen Zeiten bestimmte Kurse besuchen. Der Vorteil von Kursbesuchen ist, dass du dich zu bestimmten Zeiten körperlich bewegst und deine Motivation hier eher angesprochen wird als bei sportlichen Tätigkeiten zuhause. Solltest du dich bereits kurz nach der Entbindung wieder sportlich betätigen wollen, bieten sich hier besonders ein Beckenbodenworkout an. Diese beugen einer Beckenbodenschwäche vor und stärken gezielt deine Muskulatur. Deine Geburt ist jedoch schon länger her? Entdecke die Vorteile von Buggyfit-Kursen. Hier ist dein Kind immer an deiner Seite und geschulte Trainer zeigen dir effiziente Übungen für die typischen Problemzonen Bauch, Beine und Po. Zugleich wird jedoch auch dein Rücken gestärkt, um Verspannungen durch Fehlhaltungen vorzubeugen.
Du möchtest dich an einer Diät versuchen? Hiervon ist während der Stillzeit jedoch unbedingt abzusehen. Eine zu geringe Kalorienzufuhr schwächt sowohl dich als auch dein Baby. Der ideale Weg zum After-Baby-Body ist eine ausgewogene Ernährung, die deinen Körper mit ausreichend Nährstoffen versorgt. Auch wenn du nicht stillen solltest, sind besonders von Crashdiäten abzusehen. Diese versprechen meist utopische Ergebnisse, die viel zu häufig mit einem abschließendem Jo-Jo-Effekt enden.
Weiterhin solltest du deine Zeit möglichst genau planen. Sporteinheiten sind oft schwierig in den Alltag einer Mama unterzubringen. Dennoch solltest du kleine Pausen für dich und deinen Körper einplanen. Diese kannst du beispielsweise hervorragend für zügige Spaziergänge im nächstgelegenen Park nutzen. Bereits mit kleinen sportlichen Einheiten am Tag wirst du dich sowohl körperlich als auch mental fitter fühlen. Die Bewegung an der frischen Luft steigert zusätzlich dein Immunsystem.
Zudem solltest du genau auf deinen Körper achten und nicht übertreiben. Schone deinen Körper, der nach der Schwangerschaft geschwächt ist und fordere ihn in einem gesunden Maße. Besonders beckenbodenschonende Übungen sollten in deinem Sportprogramm Platz finden.

© Iurii Sokolov/123rf.com
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Der letzte aber wichtigste Tipp: Setze dich nicht unter Druck. Die Zeit mit deinem Kind ist meist viel zu kostbar, um sich jeden Tag zahlreiche Stunden dem Sportprogramm im Fitnessstudio zu widmen. Bereits kleine Veränderungen im Alltag helfen, um nach der Schwangerschaft überschüssige Pfunde zu verlieren. Genieße diese Zeit und akzeptiere deinen Körper. Nur so kannst du langfristig dein Wohlbefinden steigern!

Dein Weg zum perfekten After-Baby-Body

Ganz nach eigenen Vorlieben kannst du deine sportlichen Einheiten in deinen Alltag integrieren. Hier bieten sich besonders Kurse an, bei denen du dein Kind einfach mitnehmen kannst. Somit entfällt die lästige Suche nach dem passenden Babysitter und du verbringst wertvolle Zeit mit deinem Kind. Eine gesündere Lebensweise kann dir helfen, dass du schnell zu sichtbaren Erfolgen kommst, die sofort dein Wohlbefinden steigern und dich fitter werden lassen.
Starte jetzt mit deiner nächsten sportlichen Herausforderung und widme dich deinem After-Baby-Body!

Sport in der Schwangerschaft – ein Erfahrungsbericht

Das Sport in der Schwangerschaft gut tut und mittlerweile ausdrücklich empfohlen wird, sofern eine komplikationslose Schwangerschaft vorliegt, ist schon längst kein Geheimnis mehr.

So bringt eine regelmäßige körperliche Aktivität doch viele Vorteile:

  • Weniger Rückenschmerzen und eine bessere Haltung
  • Besseres Körpergefühl auch für den Beckenboden
  • Aktivere Beckenbodenmuskulatur und damit seltener Probleme mit Inkontinenz
  • Geringere Gewichtszunahme und weniger Gewichtsprobleme nach der Schwangerschaft
  • Weniger Wassereinlagerungen und Muskelkrämpfe
  • Weniger Verstopfungen
  • Erholsamerer Schlaf
  • Verbesserte Sauerstoffaufnahme für Mutter und Baby
  • Bessere Blutversorgung des gesamten Körpers
  • Schnellerer Geburtsverlauf und weniger Schmerzen unter der Geburt
  • Schnellere Wiederherstellung der eigenen Fitness nach der Entbindung
  • Mehr Energie und eine bewusstere Ernährungsweise
  • Positive Stimmung und ein stabileres Selbstwertgefühl
  • Geringeres Risiko an schwangerschaftsbedingten Beschwerden zu erkranken wie z.B. Bluthochdruck oder Diabetes

Aber auch für das ungeborene Baby entstehen zahlreiche positiven Auswirkungen:

  • Babys von aktiven Schwangeren kommen nachweislich vitaler zur Welt
  • Das Schaukeln im Mutterleib beruhigt dein Baby
  • Die Sinnesorgane entwickeln sich besser
  • Die Babys sind leichter und weisen bei der Geburt einen geringeren Fettanteil auf
  • Geringere Rate von Übergewicht im Kindesalter

Das alles sind gute Gründe, auch in dieser besonderen Zeit nicht inaktiv zu werden, sondern etwas für sich und sein Baby zu tun.

Nach meiner jahrelangen Tätigkeit als Physiotherapeutin und Trainerin im prä- und postnatalen Bereich konnte ich nun den Selbstversuch starten, als ich selber zum ersten Mal schwanger geworden bin. Theorie und Praxis sind ja bekanntlich doch immer ein Stück weit voneinander entfernt. Nach zahlreichen Fortbildungen rund um Schwangerschaft und Sport, meines Studiums im Fitness und Gesundheitsbereich und meiner Abschlussarbeit, bei der ich die Auswirkungen von Sport in der Schwangerschaft im Zusammenhang von Gestationsdiabetes untersucht habe, war ich nun mehr als gespannt, wie es sich wohl praktisch anfühlt schwanger zu sporteln 😉.

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Gesagt getan. Glücklicherweise ging es mir gerade in den gefürchteten ersten Wochen eigentlich recht gut. Klar war mir mal etwas flau im Magen oder ich habe so manches Essen einfach nicht runtergebracht oder hatte Lust auf Dinge dich ich sonst eher nicht so gerne gegessen habe. Aber im Großen und Ganzen war ich echt froh, dass mich die ersten Wochen kaum eingeschränkt haben. Die oft beschriebene unendliche Müdigkeit konnte ich wunderbar mit meiner gewohnten körperlichen Aktivität besiegen und so ging es mir im ersten Trimester wirklich gut. Mein Sportprogramm musste ich kaum einschränken. Lediglich auf Skifahren und Klettern habe ich aber doch von Anfang an verzichtet. So hatte ich nun ein wenig Sorge mich zu verletzen. Aber ich denke, dass darf und muss auch jede werdende Mama für sich entscheiden. Nach den ersten 12 Wochen beginnt das absolute Wohlfühltrimester, wie es oft genannt wird. Wunderbar, so eine Schwangerschaft ist ja wirklich angenehm, war mein Gedanke. So ganz ohne Beschwerden und Bauch (auch dieser ließ nämlich noch eine ganze Weile auf sich warten) ist das ja ein Spaziergang. Aber: Weit gefehlt! Kaum waren die ersten 12, 13 Wochen rum und ich im hochgelobten „Wellness-Trimester“ angelangt, wurde ich erstmal so richtig krank. Nein, nichts Gefährliches sondern, eine Erkältung die heftiger war, als alle die ich bisher kannte. Aus einem normalen Schnupfen wurde eine Kieferhöhlenentzündung mit Fieberschüben und allem was dazu gehört. An Sport war erst einmal nicht zu denken, war ich doch froh, den Einkauf geschafft zu haben und mich nun endlich wieder ins Bett zu legen. Die ersten ein, zwei Wochen habe ich noch ganz gut hinbekommen. Mit viel Schlaf, Ruhe und ein paar Hausmittelchen welche in der Schwangerschaft eben erlaubt sind. Doch als auch nach dieser Zeit nicht wirklich eine Besserung in Sicht war, wurde ich wirklich ungeduldig. Normalerweise hätte man spätestens jetzt zu Medikamenten gegriffen, um das alles ganz schnell wieder loszuwerden. Nicht so aber in dieser Situation. Und so ging es muntere 12 Wochen so weiter – bis ich endlich wieder fit! Ich habe richtig gemerkt, wie mein Körper massiv mit der Umstellung von „nicht schwanger“ auf „schwanger“ zu kämpfen hatte und jegliche Reserven waren wohl plötzlich nicht mehr vorhanden. Hinzu kam sicherlich auch, dass das Immunsystem einer Schwangeren etwas „runtergefahren“ wird, um den Fötus bzw. Embryo, der ja auch zu 50% aus väterlichem „Material“ – also für den eigenen Körper fremdes Material – besteht nicht abzustoßen.

Young healthy pregnant woman doing yoga exercises in nature outdoors on green grass on fitness mat at sunset. Happy pregnancy and motherhood concept
Young healthy pregnant woman doing yoga exercises in nature outdoors on green grass on fitness mat at sunset. Happy pregnancy and motherhood concept

Doch nach dieser Durststrecke, die mir immerhin in den ersten zwölf Wochen erspart geblieben ist, ging es mir zum Glück wieder gut. So konnte ich fast weiterhin normal Sporttreiben und damit die kleinen Wehwehchen wie einen schmerzenden Rücken oder die Müdigkeit immer ganz schnell wieder vertreiben. Generell habe ich die Erfahrung gemacht, dass es mir nach dem Sport wirklich besser ging. Das Zwicken und Zwacken war verschwunden, ich habe mich voller Energie gefühlt und auch konnte ich meine Figur die Schwangerschaft ganz gut beibehalten – abgesehen vom Bauch natürlich 😉. Trotz der sommerlichen Hitze hatte ich nicht mit Wassereinlagerungen zu kämpfen und auch die Beweglichkeit ist mir weitestgehend erhalten geblieben. Natürlich konnte ich irgendwann nicht mehr Joggen, zum einen war es nicht mehr wirklich angenehm und ich wollte dies meinem Beckenboden nicht zusätzlich zumuten. Aber auch eine zügige Walking-Einheit tat gut und ich konnte danach tatsächlich besser schlafen. Einen verspannten Rücken konnte eigentlich immer mit ein paar Yoga- und Dehnübungen wegzaubern und auch die Puste blieb mir bis zum Ende Schwangerschaft recht gut erhalten.

Generell habe ich durch meine Schwangerschaft gelernt, noch mehr auf mich und meinen Körper und seine Signale zu hören. Klar ist Bewegung und körperliche Aktivität wichtig und gut, aber manchmal ist weniger mehr. So, hat es an manchen Tagen einfach gut getan ein wenig Atem- und Dehnübungen durchzuführen und wieder an anderen war man voller Energie, sodass man locker seine gewohnte Sporteinheit mit dem Rad oder Kräftigungsübungen z.B. mit dem eigenen Köper durchführen konnte.

Alles in allem kann ich die wissenschaftlichen Untersuchungen durchaus bejahen und alle werdenden Mamas motivieren, etwas Aktivität in diese besondere Zeit mit einzubauen. Selbstverständlich sollte dies natürlich immer von eurer Gynäkologin oder eurem Gynäkologen abgesegnet werden.

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Vielleicht sehen wir uns bald mal bei buggyFit in „Fit durch die Schwangerschaft“?!

Wir würden uns sehr freuen!!!

 

 

 

Der Mutterschutz beginnt – Vorfreude und Anspannung wechseln sich ab

„Sind die letzten 34 Wochen tatsächlich schon um?“ Zumindest mich beschäftigte diese Frage, umso näher mein letzter Arbeitstag gerückt ist. Gerade hat man doch erst noch den positiven Test in der Hand gehalten und es hat sich angefühlt als würden die ersten 12 Wochen zu einer absoluten Ewigkeit mutieren. Schließlich will man zu dieser Zeit oft noch nichts sagen. So ist doch vieles noch so ungewiss – ganz zu schweigen vom eigenen Gefühlschaos. Vor allem dann, wenn es sich, wie bei mir, um die erste Schwangerschaft handelt.

mutterschutz
Mutterschutz

Sind die ersten drei Monate erst einmal geschafft, der Chef oder die Chefin informiert und die Familie eingeweiht, beginnt für die meisten von uns eine deutlich entspanntere Zeit. Oft sieht man zwar noch nicht viel, aber man kann die Vorfreude nun endlich teilen und schon die ein oder andere Kleinigkeit shoppen. Hinzukommt das die mehr oder weniger kleinen Beschwerden nachgelassen haben und es einem körperlich oft sehr gut geht. In dieser Phase stecken wir zudem noch in unserem vollen Berufs- oder Familienalltag und so geht sie dahin – die Zeit. Der Bauch wölbt sich immer mehr und erste Kindsbewegungen werden spürbar und die Vorfreude wächst und wächst.

Und dann steht da plötzlich eine 3 – was anfangs in unendlich weiter Ferne lag ist nun plötzlich da. Um diese Zeit beginnen wir in der Regel mit einem Geburtsvorbereitungskurs und machen uns spätestens jetzt ernsthaft Gedanken über den richtigen Kinderwagen.

Wir stecken also schon mitten drin im 3. und letzten Trimester unsers kleinen Abenteuers – denn das ist so eine Schwangerschaft wahrlich. Das erste CTG wird geschrieben, die letzte große offizielle Ultraschalluntersuchung findet nun statt. Das Geschlecht ist meistens schon bekannt, die Tritte werden immer deutlicher und der Bauch nimmt auch immer mehr an Umfang zu. Und damit auch manchmal unsere Beschwerden. So lassen sich die Schuhe einfach nicht mehr so leicht binden 😉.

Spätestens jetzt realisieren wir auch deutlicher, dass es nun wirklich nicht mehr lange hin ist, bis wir unser Baby tatsächlich in den Armen halten und unser Leben wohl gehörig auf den Kopf stellen wird.

In meiner letzten Arbeitswoche, mit dem ständigen Abschied nehmen von Kollegen und auch von unseren buggyFit-Mamas, die teilweise schon so lange mit uns trainieren, ist es mir dann so richtig klar geworden.

Der Abschied fällt schwer – schwerer als gedacht. So ist es doch ein recht langer Zeitraum, für den wir erstmal nicht wieder zurückkehren werden. Denn nun beginnt erstmal ein ganz anderer und der wohl wichtigste Job der Welt:  Mama sein!

Franziska

Aber nun zu euch liebe (werdende) Mama: Wie ging es euch damit? Als er (endlich?) da war – der Mutterschutz?

Angst? Vorfreude? Anspannung? Das berühmte weinende und lachende Auge? Oder hattet ihr gar keinen Mutterschutz, da ihr vielleicht selbstständig seid, ihr noch weitere Kinder zu versorgen hattet, oder euer kleiner Zwerg einfach viel zu früh auf die Welt kam?

buggyFit freut sich über ganz viele Erfahrungsberichte/Kommentare von euch!!!

 

 

 

 

Let`s plank! Aber welche Fehler kannst du beim Planken machen?

Ob beim Yoga, im Functionaltraining oder zuhause… . Planken kennt mittlerweile jeder!

Planken kannst du überall und ohne Ausrede denn du brauchst dafür nur deinen eigenen Körper!

Beim Planken werden die sogenannten Coremuskeln trainiert, dazu gehört die Bauch- und Beckenbodenmuskulatur, die Gesäß- und Hüftmuskulatur sowie die Rückenmuskulatur.

So trainierst du mit der Planke deine Körpermitte was für eine tolle Haltung und Ausstrahlung sorgt!

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Welche Fehler kannst du beim Planken machen?

  1. Hängebauch statt Brettposition! Aktiviere deine Bauchmuskulatur, vor allem den querverlaufenden Transversusmuskel.
  2. Falsche Armposition! Platziere deine Hände oder Unterarme direkt unter deinen Schultern.
  3. Unsichtbar! Auch wenn du deine Beckenbodenmuskulatur nicht sehen kannst, aktiviere deine 3Beckenbodenschichten immer beim Planken!
  4. Gebeugte Knie! Strecke deine Kniegelenke und aktiviere so noch mehr deine Beinmuskulatur!
  5. Rundrücken! Ziehe deine Schulterblätter zusammen wie wenn du eine kleine Murmel damit festhalten möchtest und strecke deine Wirbelsäule!

Und hier der Plan für deine Plank Challenge!

30Tage Plank Challenge

1.Tag   20Sekunden                 16.Tag 2Minuten

2.Tag   20Sekunden                 17.Tag 2Minuten

3.Tag   30Sekunden                 18.Tag 2Min. 30Sek.

4.Tag   30Sekunden                 19.Tag Pause

5.Tag   40Sekunden                 20.Tag 2Min. 30Sek.

6.Tag   Pause                          21.Tag 2Min. 30Sek.

7.Tag   45Sekunden                 22.Tag 3Minuten

8.Tag   45Sekunden                 23.Tag 3Minuten

9.Tag   1Minute                        24.Tag 3Min. 30Sek.

10.Tag 1Minute                        25.Tag 3Min. 30Sek.

11.Tag 1Minute                        26.Tag Pause

12.Tag 1Min. 30Sek.                27.Tag 4Minuten

13.Tag Pause                          28.Tag 4Minuten

14.Tag 1Min. 40Sek.                29.Tag 4Min. 30Sek.

15.Tag 1Min. 50Sek.                30.Tag 5Minuten

Viel Erfolg wünscht Dir, Deine Bettina, buggyFit Trainerin und Physiotherapeutin aus München.

Heißhunger ade!

Fit young woman fighting off fast food
Fit young woman fighting off fast food

Die Vorweihnachtszeit ist wunderschön und tückisch zu gleich. So lauern doch an jeder Ecke unwiderstehliche Versuchungen von gebrannten Mandeln über Lebkuchen oder selbstgebackenen Plätzchen. Zum Glück gibt es da diesen Sport der hält ja bekanntlich schlank, wenn da nicht immer – oder manchmal zumindest – dieser doofe Belohnungsgedanke oder noch schlimmer dieser Heißhunger wäre…

Wer kennt das nicht, oder zumindest kenne ich keine Frau die das nicht kennt: frau strampelt sich ab und zur Belohnung gibt es etwas Leckeres. Ich zum Beispiel belohne mich mit Süßigkeiten, Torte, Kuchen, Kaiserschmarrn und so weiter… dabei bereue ich es nicht, aber jeden Tag- das ist dann schon etwas zu viel ;0)

Nach 2 Entgiftungen mit dem Programm von  „22 Tage Zuckerdetox“, weiß ich aber nun auch, was ich wirklich gegen diese Heißhungerattacken machen kann, und was wirklich hilft. Hier die 5 „Geheimtipps“, die so geheim gar nicht mehr sind:

1) Ingwer

Bremst den Heißhunger ziemlich gut ab. Bei unseren winterlichen Temperaturen und den vielen Verlockungen die die Adventszeit so zu bieten hat, mache ich mir sehr gerne einen Ingwer-Pfefferminz-Zitronen Tee. Frisch aufgebrüht und heiß getrunken, ist diese Kombination nicht nur lecker, sondern auch richtig  gesund und sagt so manchem kleinen Schweinehund den Kampf an!

2) Leinsamen, Chiasamen, Flohsamen und Co.

Mach Müsli draus! Das schmeckt auch Kindern und die kleinen Samen haben es wirklich in sich! Vor allem halten sie dich für einige Stunden so richtig satt. Unser Rezeptvorschlag: 250 g fettarmen Naturjoghurt, eine Banane, Samen nach Belieben und ein topping was frau so mag.  Bei mir sind es: Dinkel Crunchy und Rosinen.

Healthy food selection with fruits, vegetables, seeds, superfood, cereals on gray background
Healthy food selection with fruits, vegetables, seeds, superfood, cereals on gray background

3) Chili

Gut wenn Du es feurig magst! Chili bremst den Hunger auf Süßes nämlich auch ganz gut aus. Chilibäumchen können am Fenster oder im Sommer auch draußen, schön selbst groß gezogen werden. Frische und getrocknete  Chilischoten sind aber auch in jedem gut sortierten Supermarkt erhältlich. (Vorsicht: Sie variieren in ihrer Schärfe jeweils sehr stark!) Wenn die Schoten schön rot sind kannst Du sie trocknen und dann in der Mühle wie Salz und Pfeffer mahlen oder in Olivenöl einlegen- das macht das Öl auch sehr geschmackvoll und die Schoten halten sich dadurch sehr lange. Wem das zu viel Aufwand ist, der besorgt sich einfach ein Olivenöl mit Chiligeschmack ;).

4) Eier

Iss doch mal morgens 3 hart gekochte Eier statt dem Schokoladenbrötchen – danach brauchst Du länger nichts mehr! Garantiert!

5) Avocado

zugegebenermaßen nicht sehr umweltfreundlich, muss sie doch um den halben Globus zu uns reisen, dafür aber sehr gesund, reich an guten Fetten, sättigt sie sehr langanhaltend und ist als Brotaufstrich, Salatbeilage oder einfach mal so zum Löffeln mit etwas Salz und Pfeffer sehr variabel einsetzbar.

In Kombination mit Bewegung, am besten natürlich an der frischen Luft, mit buggyFit in unseren vielen verschiedenen Parks kurbeln wir unseren Stoffwechsel nochmal zusätzlich so richtig an!!!

Viel Spaß beim Ausprobieren wünscht dir dein buggyFit-Team!

Wir sehen uns sicher bald in einem unserer Parks 😉